Spielergebnis vom Heimspiel am 16. Mai 2025
DJK Retzstadt : TSV Güntersleben 1:2 (1:0) Tore: 1:0 (15.) Moritz Schmitt, 1:1 (71.) Christian Scheblein und 1:2 (80.) Julian Uebel. Schiedrichter: Guilano Achito vom SV Heidingsfeld war unauffällig und hatte keine Mühe die Partie gut über die Zeit zu bringen. Zuschauer: Zum Spiel fanden sich ca. 90 Zuschauer ein. Die "Young Boys Retzstadt" zogen in Stile eines Festzuges über die Thüngersheimer Straße zum Sportpark und sorgten dort für mächtigen Alarm während des Spiels!
Aufgrund des Unentschiedens in Hettstadt konnte der erhoffte Showdown gegen den TSV Güntersleben am Freitagabend leider nicht mehr stattfinden. Mit vier Punkten Vorsprung standen die Gäste auf einem unerreichbaren Nichtabstiegsplatz. Die Gastgeber aus Retzstadt konnten mit einem Sieg höchstens noch für eine optische Verbesserung in der Tabelle sorgen und den Abstand bis auf einen Punkt verringern.
Trainer Malte Schulze -Happe und sein durch Ausfälle geschwächtes Team verstärkten sich mit trainingsfleißige Ergänzungsspielern und hatten trotz der Ausgangslage nicht die Absicht, das Spiel herzuschenken. Nach einer schwächeren Anfangsphase übernahmen seine Männer schlussendlich die Kontrolle auf dem heimischen Grün.
Die 1:0-Führung gelang dann in der 15. Minute nach sehr gutem Zusammenspiel der Brüder Jonathan und Moritz Schmitt. In der Folge musste TSV-Coach Christian Scheblein von der Bank mit ansehen, wie sein Schlussmann Enrico Schömig von der DJK-Spitze warmgeschossen wurde. Allein Capitano Schmitt scheiterte mit unzähligen Gelegenheiten an dem reaktionsschnellen Mann im Tor der Gäste.
Zur Pause wechselte die DJK ihren Torwart, sodass Dominik Clement zu einem verdienten Einsatz kam. Auch er konnte sich mit guten Reaktionen auszeichnen. Die Tore vom ebenfalls frisch eingewechselten Christian Scheblein und Julian Uebel zur 1:2 Führung konnte aber auch er nicht verhindern.
Trotz des unermüdlichen Sturmlaufs konnten die Rot-Schwarzen bis zum Abpfiff keinen Treffer mehr erzielen, sodass sich die Günterslebener am Ende des Abends als glückliche Derby-Sieger mit sieben Punkten Vorsprung in die Sommerpause verabschiedeten.
Die DJKler müssen dagegen am kommenden Samstag gegen den SV Gaukönigshofen aus der A-Klasse das erste Relegationsspiel bestreiten. Es findet um 16 Uhr in Biebelried statt.
Hannes Full, der kopfballstarke und kongeniale Sturmpartner von Capitano Schmitt, hat uns nach dem Spiel ein paar Zeilen geschrieben. Er selbst blieb heute zwar ohne Treffer, hatte aber im Laufe der Saison mit sechs wichtigen Toren zu den siegreichen Spielen beigetragen.
(m.w.djk)
Hier der Bericht von Hannes:
Zunächst einmal war die Enttäuschung nach dem 3:3 gegen Hettstadt in der Vorwoche sehr groß, da wir uns aufgrund der guten Leistungen in den Wochen zuvor wirklich ein „Finale“ gegen Güntersleben verdient gehabt hätten.
Auch wenn die Partie in der Tabelle bereits keine Bedeutung mehr hatte, haben wir uns vorgenommen, uns im letzten Heimspiel der DJK Retzstadt gebührend von den Fans zu verabschieden. Das hat uns zusätzlich motiviert.
Es ist natürlich wichtig zu erwähnen, dass wir die bevorstehende Relegation im Hinterkopf hatten. Deshalb waren einige angeschlagene Spieler gar nicht im Kader oder saßen zunächst nur auf der Bank.
Nach einem zögerlichen Start fanden wir nach rund 10 Minuten in die Partie und waren von dort an spielbestimmend und die bessere Mannschaft. Nach ein paar guten Annäherungsversuchen brachte uns Moritz Schmitt dann in der 15. Minute verdient in Führung.
Die zweite Halbzeit stand dann sinnbildlich für den Verlauf der kompletten Saison. Wir führen und sind am Drücker und kommen dann wie gegen Güntersleben durch ein Abseitstor an einen Punkt, wo das Spiel plötzlich kippt.
Aufgrund verletzungsbedingter Auswechslungen und der Gefahr von Gelb-Roten Karten sowie unseres knappen Kaders mussten wir Änderungen vornehmen. Das führte letztlich dazu, dass Güntersleben den Ausgleich erzielen konnte und später sogar mit 1:2 in Führung ging. Trotz dessen hatten wir noch einige gute Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen – was sicherlich auch verdient gewesen wäre –, doch es wollte uns einfach nicht gelingen.
Für unsere treuen Anhänger und auch für die „Young Boys Retzstadt“ tat es uns sehr leid, dass wir uns mit der Mannschaft nicht mit einem letzten Heimsieg verabschieden konnten. Es ist ja bekannt, dass wir in dieser Zusammenstellung nach der Relegation DJK-Geschichte sind.
Aus diesem Grund möchte ich mich im Namen der Mannschaft bei allen bedanken, die uns nicht nur in dieser Saison begleitet und unterstützt haben!
Positiv hervorzuheben ist die Stimmung im Team, die trotz der vielen Rückschläge über die komplette Saison immer gut war.
Vielen Dank!
Hannes
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 11. Mai 2025
(SG) Hettstadt/Greußenheim : DJK Retzstadt 3:3 (0:3)
Wichtige Spiele gab es in der Endphase der Saison für die DJK viele, doch jetzt sollte mit einem positiven Spielausgang gegen Hettstadt auch die letzte Hürde genommen werden, um sich dem Nichtabstiegsplatz zu nähern. Bei einem Sieg und gleichzeitigem Punktverlust der Mitkonkurrenten aus Güntersleben im Parallelspiel gegen Rimpar würde am letzten Spieltag ein echtes Finale zwischen der DJK und dem TSV im Sportpark stattfinden.
Die Jungs von Malte Schulze-Happe waren top motiviert – sie waren heiß wie Frittenfett und freuten sich riesig auf das Spiel. Leider musste René Lehrmann das Aufwärmen vorzeitig abbrechen, da ihm eine Trainingsverletzung massiv zu schaffen machte. Für den völlig niedergeschlagenen Mittelfeldspieler war ein Einsatz im Spiel somit nicht möglich. Sein Fehlen sollte sich vor allem in der zweiten Halbzeit deutlich bemerkbar machen.
Unter den Fangesängen der zahlreich mitgereisten „Young Boys Retzstadt“ stellte sich die Mannschaft den drei Herausforderungen in Hettstadt: Die erste Hürde war das ungewohnt große Spielfeld mit zwei Zeitzonen. Die zweite bestand in einer spielstarken SG aus Hettstadt und Greußenheim die sich im oberen Mittelfeld der Tabelle behauptet hatte. Und die dritte Hürde war Schiedsrichter Andreas Karl, der die Partie mit einer klaren Linie leitete, bei der das Pendel eindeutig zugunsten der Gastgeber ausschlug.
Zum Glück, und zur Überraschung aller konnten sich die Rot-Schwarzen bereits in der ersten Halbzeit durch schön heraus gespielte Tore von Capitano Jonny Schmitt (2. min.), Alex Gerhard (10.) und Hannes Full (21.) ein Polster für den zweiten Durchgang anlegen.
Anfang der zweiten Halbzeit wurde durch eine sehr umstrittene Szene die Wende im Spiel eingeläutet. Ein DJK-Abwehrspieler blockte einen scharfen Schuss im Strafraum bei angelegtem Arm mit der Schulter. Schiri Karl fühlte sich sofort veranlasst auf den Punkt zu zeigen. Um seine Entscheidung gegenüber den zurecht aufgebrachten Retzstadter zu begründen, ließ er sie an seinen anatomischen Kenntnissen teilhaben und beharrte darauf, dass nach seiner Ansicht die Schulter zum Arm gehöre. Eine sehr interessante These, die er wohl exklusiv für sich in Anspruch nahm.
Natürlich ließ sich der Hettstadter Krisztian Kosa die Gelegenheit nicht nehmen, um Retzstadts Keeper Nun zu verladen und das Leder unhaltbar zum 1:3 (51.) ins Netz zu hauen. Retzstadt verfiel, folge dessen, in eine Art Schockstarre und fand längere Zeit nicht mehr ins Spiel zurück. Plötzlich fehlte die Ordnung – und auch wichtige Spieler wie René und Manuel, Simon, Bruce usw.
Die Gastgeber nutzten jetzt die freien Räume gnadenlos für sich und machten den vermeintlichen Pausenvorsprung mit zwei weiteren Toren durch Thomas Götz in der 60. und 67. Minute zunichte.
Jetzt stand das Spiel endgültig auf der Kippe und der Drahtseilakt zwischen Relegation und möglichem Klassenerhalt spitzte sich zu. Doch wer die DJKler kennt, weiß, dass Aufgeben keine Option ist und bis zum Schluss gekämpft wird. Die Schlussviertelstunde rissen sie sich dann wieder unter den Nagel und kamen zu zahlreichen Ecken und Freistößen vor der Box der Blauen. Aber auch für die DJK wurde es nach einem Patzer noch einmal sehr gefährlich, als Götze alleine auf Schlussmann Louis Nun zukam. Louis machte sich breit, grätschte rein und bekam den Ball unter Kontrolle. Glück gehabt!
Doch wie nah Glück und Pech zusammenliegen, sollten die letzten Spielminuten zeigen. Zuerst kratzte SG-Tormann Oliver Weippert einen Kopfball aufs kurze Eck noch von der Linie, dann schlugen Eddy Nun und Markus Götz beim Kopfball mit den Köpfen zusammen. Beide zogen sich Platzwunden zu und wurden noch auf dem Spielfeld mit Kopfverband versorgt. Für beide Spieler war die Partie gelaufen. Obwohl Eddy zuerst am Ball war, lies der Schiri die Frage nach einem Foulspiel erst gar nicht zu. Kurz darauf durfte sich der „Unparteiische Herr Karl“ noch einmal Final in Szene setzen, die den endgültig Retzstadtern den möglichen Sieg kostete.
Kurze Schilderung: Ein Freistoß für Retzstadt von der linken Strafraumgrenze in die mit Mann und Maus besetzte Box. Der Ball kommt hoch vor das Tor und verändert plötzlich seine Flugbahn in Richtung hinterer Pfosten. Dort fiel er zu Boden und sprang ohne weitere Berührung über die Torlinie. Ein Torjubel der Rot-Schwarzen, keinen Protest der Blauen, nur Karl will in der dichten Gemengelage – 21 Spieler auf 25 qm - gleich zwei Spieler im Abseits gesehen haben und gab das Tor nicht!
Nach dem darauffolgenden Abpfiff fielen die DJKler enttäuscht zu Boden, während sich Karl nach allen Seiten rechtfertigend vom Acker machte und das Weite suchte.
Die beiden verletzten Spieler wurden noch auf dem Gelände im Rettungswagen versorgt. Wir wünschen Eddy und auch Markus Götz schnelle Genesung.
Am Muttertag schien der Fußballgott bei den Müttern gewesen zu sein, denn er gönnte ihnen einen entspannten Kaffeeklatsch. Währenddessen überließ er seinem Bodenpersonal die alleinige Spielleitung, was der DJK eindeutig zum Nachteil gereichte.
Auf wen die DJK in der Relegation trifft, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
(m.w.djk)
Moritz, Mittelfeldspieler und Energiebündel aus der „Fußballer-Schmiede-Schmitt“, war nach dem Spiel natürlich ziemlich niedergeschlagen und schrieb folgende Zeilen:
Ich würde sagen, dass wir sehr gut ins Spiel hereingekommen sind. Besonders in den ersten 30 Minuten standen wir hinten gut und haben nach vorne immer wieder gute Angriffe gefahren. Mit den drei Toren konnten wir für Sicherheit sorgen und uns auch endlich einmal früh belohnen. Danach ergaben sich für uns noch ein bis zwei gute Chancen bis zur Halbzeit. Aber auch Hettstadt hatte einige gute Abschlussmöglichkeiten aus der zweiten Reihe heraus, die aber nichts einbrachten.
Glück hatten wir natürlich, dass Alex "Fehl-Schuss" aufs eigene Tor nur am Pfosten landete.
Nach der Pause standen wir nicht mehr so gut und haben unsere Ordnung spätestens nach dem Elfmeter für 30 Minuten komplett verloren. Die Gegentreffer waren allesamt trotzdem bitter, da wir bei jedem der drei Toren mehrfach die Chance hatten, den Ball zu klären und das nicht geschafft haben.
In den letzten 10 Minuten haben wir wieder deutlich besser ins Spiel gefunden und da uns Louis auch mit richtig guten Paraden in der Partie hielt. Dass Hannes vermeintlicher Siegtreffer in der Nachspielzeit zurückgenommen wurde, war extrem bitter. Aus meiner Sicht war es eine sehr knappe, wenn nicht sogar falsche Entscheidung gewesen.
Alles in allem natürlich sehr schade, dass man jetzt in der Relegation antreten muss und nicht mehr das Endspiel am kommenden Freitag gegen Güntersleben um den Klassenerhalt hat.
Herzlichen Dank an Moritz!
Spielergebnis vom Heimspiel am 4. Mai 2025
DJK Retzstadt : (SG) Roßbrunn-Mädelhofen/Uettingen II 5:0 (0:0)
Tore: 1:0 (61.) Heiko Riedmann, 2:0 (65.) Jonathan Schmitt (11m), 3:0 (67.) Jonathan Schmitt, 4:0 (83.) Jonathan Schmitt und 5:0 (88.) Jonathan Schmitt.
Schiedsrichter Adriano Ravalli vom TSV Eisingen war die Ruhe selbst. Zuschauer: 70
Den Spielbericht schrieb uns Alexander „Alex“ Gerhard der über links immer wieder für Tempo sorgte.
Zum Spiel im Voraus – ich glaube, jedem war klar: Wenn wir gewinnen, ist die Chance noch da. Wenn wir verlieren, ist die Relegation sicher. Es war also ein echtes Must-Win-Spiel.
Ich fand, wir sind in den ersten 10–15 Minuten nicht gut reingekommen. Wir waren oft einen Schritt zu spät und haben ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet, dass Roßbrunn versucht, von hinten herauszuspielen. Wir hatten eher mit langen Bällen gerechnet und wurden da vielleicht ein bisschen überrascht.
Mit der Zeit sind wir dann aber besser ins Spiel gekommen. Leider haben wir den letzten Pass oft nicht gut gespielt, sodass wir unsere Chancen nicht nutzen konnten. Kurz vor der Pause hatten wir dann durch Heiko zwei richtig gute Möglichkeiten – da hätten wir mit ein bisschen Glück auch 1:0 in Führung gehen können.
In der Halbzeit war die Ansage klar: Es steht 0:0, wir sind die bessere Mannschaft, vor allem mit unserer Geschwindigkeit. In der zweiten Halbzeit mussten wir einfach unsere Chancen besser nutzen.
Nach der Pause hatte ich das Gefühl, dass bei den Gegnern die Konzentration etwas nachgelassen hat, und wir waren dann auch viel besser in den Zweikämpfen. Jona und ich hatten direkt nach Wiederanpfiff große Chancen aufs 1:0 – aber leider war einmal der Pfosten und einmal der Torwart im Weg.
Nach dem Kopfballtor von Heiko war dann so ein bisschen der Knoten geplatzt. Ab da haben wir die Chancen besser ausgespielt – auch wenn wir trotzdem noch ein paar große Gelegenheiten liegen gelassen haben.
Ich denke, der Elfmeter, den wir kurz nach dem 1:0 bekommen haben, hat uns noch einmal zusätzliche Sicherheit gegeben. Man hat gemerkt, dass Roßbrunn danach offensiver werden musste, was uns natürlich mehr Räume eröffnet hat.
Gerade durch Ballgewinne im Spielaufbau des Gegners konnten wir dann schnell umschalten und zu Kontern kommen – aus einem dieser Konter ist schließlich auch das 3:0 gefallen.
In der zweiten Halbzeit waren unsere Steckpässe auf Jona deutlich präziser. Beim 4:0 konnte ich ihn mit einem Steilpass gut in Szene setzen. Der Torhüter wollte zuerst herauslaufen, hat dann aber gemerkt, dass er zu spät kommt – Jona hat die Situation blitzschnell erkannt und den Ball aus knapp 20 Metern gefühlvoll über den Keeper gelupft.
Passend zum Spielverlauf konnte Jona dann in der 90. Minute noch einmal geschickt werden und hat mit seinem vierten Treffer den Schlusspunkt gesetzt – ein absolut verdienter Viererpack!
Wir danken Alex für seinen Bericht und wünschen viel Erfolg und Spielglück für die kommenden zwei Spieltage!
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 27. April 2025
(SG) VfR Burggrumbach 1/DJK Erbshausen-Sulzwiesen 1/
DJK-TG Hausen 1/TSV Unterpleichfeld 2 : DJK Retzstadt 1:4 (2:6)
Bei bestem Fußballwetter sind wir heute in Erbshausen gegen die (SG 1) VfR Burggrumbach zum Kellerduell angetreten. Leitung der Partie hatte Jimmy Genheimer von den FC Würzburger Kickers.
Beide Mannschaften begegneten sich in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe, wobei jede einige guten Torchancen für sich verbuchen konnte. Nach einer Ecke in der 10. Minute konnten wir den Ball mal wieder nicht entscheidend klären, wodurch Elias Prozeller im Strafraum am schnellsten reagierte und den Ball zur 1:0 Führung einschieben konnte.
Trotz des Gegentreffers haben wir dieses Mal nicht die Köpfe hängen lassen, sondern haben uns weiterhin durch sehr gute Kombinationen von hinten raus, gute Torchancen erarbeitet.
So kam es dann, dass Florian Freistoßflanke in den 16er den verdienten Ausgleich einleitete. Seine Flanke konnte von Burggrumbach nur bis auf ein paar Meter außerhalb der Box geklärt werden, wo der Ball zu mir kam. Ich nahm ihn mit dem Oberschenkel an und zog direkt ab. Der Ball flog in einem Bogen aufs Tor zu, senkte sich, sodass der Keeper Nico Röder zwar noch mit den Fingerspitzen dran kam, aber den Einschlag zum 1:1 Ausgleich nicht verhindern konnte.
Der Bruch im Spiel der Gastgeber kam mit der Verletzung von Leon Lang in der 25. Minute, der bis dahin ein sehr großer aktiver Posten in der Offensive war. An dieser Stelle auch gute Besserung für den Spieler, dass er bald wieder auf dem Platz stehen kann.
Nach dem Ausgleich drückten wir immer mehr auf die Führung, hatten aber auch bei Gegenkontern Glück, dass Louis im Tor und unsere IV's zur Stelle waren, um einen erneuten Gegentreffer zu verhindern. Unsere Führung kam dann durch einen Freistoßhammer von René in der 30. Minute. René legte sich den Ball an der linken Strafraumkannte zurecht und knallte ihn wie einen Strich mit gefühlten 120 Km/h in den rechten Winkel.
Danach fielen die Grummis komplett in ein Loch, sodass wir häufiger über die Außen durchbrechen konnten. So dann auch über rechts, wo Jonathan mit Moritz einen Doppelpass spielte. Jona hatte nur noch einen Verteidiger vor sich und spielte quer auf den freistehenden Hannes. Der setze zum Schlenzer in die lange Ecke an, doch der Keeper Röder konnte den Ball gerade noch parieren, indem er ihn zur Seite abklatschen ließ, wo unser Capitano schon lauerte und zum 3:1 einschob.
Kurz vor der Pause kamen wir noch durch einen berechtigten Elfmeter zum 4:1 Pausenstand. Nach guter Vorarbeit durch Alex auf der rechten Seite, kam Jona in der Box an den Ball, wo ihn SG Schlussmann schlussendlich foulte. Jona schoss den Elfer selber und sicherte uns eine komfortable und beruhigende Führung, die uns allen guttat.
Die zweite Halbzeit begannen wir unkonzentriert und nicht mehr so sauber wie in der ersten Halbzeit. Unser Spielaufbau war zu fehlerhaft mit zu viele lange Bälle, die ins Nichts führten. Dadurch ermöglichten wir Burggrumbach wieder mehr am Spiel teilzunehmen. Auch sie versuchten es ihrerseits mit langen Bällen, die wir aber meist gut klären konnten. Nur einmal konnten sie über links durchbrechen und einen scharfen flachen Ball in die Mitte spielen, den Alex nur nach vorne abprallen lassen konnte. Der Ball landete so direkt vor den Füßen von Tim Wald, der ihn nur noch zum 2:4 Anschlusstreffer einschieben musste. Somit keimte in der 77. Minute noch einmal Hoffnung für die Heimelf auf, doch brachten ihre langen Bälle keinen Erfolg mehr ein.
Im Gegenteil, wir konnten in der 85. Minute nachlegen und durch unseren Hannes erhöhen. Wieder war es ein Elfmeter den dieses Mal Hannes vorher selbst herausholte. Er belohnte seine gute Leistung, indem er den Strafstoß eiskalt in die Maschen zum 2:5 versenkte. Den Schlusspunkt konnten wir noch mit einem Konter nach einer Ecke gegen uns setzen. Wir bekamen den Eckball unter Kontrolle und klärten ihn aus unserem 16er heraus auf Max, der ihn behaupten konnte. Er spielte den Ball ungefähr 10 Meter vor der Mittellinie zu mir, wo ich mir unbedrängt einen Überblick verschaffen konnte.
Ich sah Jona der auf der Seite zu einem Sprint ansetze, um in den freien Raum vor dem Verteidiger zu kommen, aber ich sah auch das der Keeper am 11er stand und so entschloss ich mich einfach von der Mittellinie draufzuhalten. Der Ball nahm eine perfekte Flugbahn und schlug über den zurück eilenden Keeper unter der Latte zum verdienten 2:6 Entstand ein.
Mein Fazit: Aufgrund der ersten Halbzeit, in der wir sehr gut gespielt haben, konnten wir einen hochverdienten Sieg eingefahren. Der Mannschaft muss ich für den geleisteten Aufwand und Siegeswillen ein großes Lob aussprechen. Es ist nicht einfach immer wieder nach solchen Rückständen aufzustehen und mit vollem Einsatz weiterzumachen. Aber an diesem Tag ging einfach alles bei uns.
Dominik Mais für die 1. Mannschaft
Spielergebnis vom Heimspiel am 21. April 2025
DJK Retzstadt : FV Stetten-Binsfeld-Müdesheim 1:3 (1:1)
Torschützen: 1:0 Moritz Schmitt (31.), 1:1 Luca Weber (35.), 1:2 Tymofii Ivakhenko (72.), 1:3 Tymofii Ivakhenko (75.)
Zuschauer: Bei herrlichem Fußballwetter fanden sich geschätzte 180–200 Zuschauer und Zuschauerinnen im DJK-Sportpark ein, wobei ein Großteil aus der Anhängerschaft des Gastvereins stammte.
Schiedsrichter: Peter Spiegel vom TSG Waldbüttelbrunn lieferte eine gute Leistung ab.
Vier Spieltage vor Saisonende steht die DJK mit 22 Punkten auf dem Relegationsplatz 14 und kann rein rechnerisch noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen oder im besten Fall noch einen Nichtabstiegsplatz erreichen.
Einer, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, ist Louis Nun. Der DJK-Keeper hat sich nach und nach zum unverzichtbaren Rückhalt der Mannschaft entwickelt und zählt trotz der 75 Gegentore zu den besten Torhütern in der Kreisklasse. Nach dem Spiel gegen Stetten hat er uns den nachfolgenden Bericht geschickt:
Stetten war zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft, was wir auch so erwartet hatten. Sie hatten viel Ballbesitz und drückten uns in die eigene Hälfte. Nach einem gefährlichen Torschuss, den ich noch über die Latte lenken konnte, kamen auch wir ab Minute 25 besser ins Spiel. Kurz darauf folgte ein schön vorgetragener Angriff über die rechte Seite. Hannes konnte den Ball flach nach innen bringen und Jona brachte den Ball eigentlich aus schlechter Position noch irgendwie zu seinem Bruder Moritz. Moritz, der am Vorabend noch seine berühmt-berüchtigten Pommes auf dem Starkbierfest frittierte, schob eiskalt ein.
Danach lief es leider wie so häufig in letzter Zeit und die Führung war nur von kurzer Dauer. Ein langer Ball der Gegner wurde von der Innenverteidigung falsch eingeschätzt und so konnte Luca Weber (Sohn unseres ehemaligen Trainers) in den 16er ziehen und das 1 gegen 1 für sich entscheiden.
Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Gäste den besseren Start und konnten sich einige Torchancen herausspielen. Den Einschlag konnte ich zum Glück bis zur 72. Minute verhindern. Eine Ecke brachte die Gäste dann allerdings in Führung. Wie so häufig in den letzten Spielen gewannen wir zunächst den Kopfball nach der Ecke, konnten aber nicht entscheidend klären. Hier fehlte es wieder der Gedankenschnelligkeit, um auch an den zweiten Ball zu kommen. Tymofii Ivakhenko schaltete am schnellsten und köpfte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:2 ein.
Nur 3 Minuten später gab es eine Ecke von der anderen Seite. Auch hier kam Ivakhenko wieder zum Kopfball und erhöhte auf 1:3. In beiden Szenen machten wir es dem Gegner leider zu einfach und mussten wieder einmal einem 2-Tore-Rückstand hinterherrennen.
Chancen, noch einmal heranzukommen, bekamen wir, und zwar gleich zweimal binnen weniger Augenblicke. Hannes Full traf erst nach einem (glaube ich abgefälschten) Schuss an den linken Innenpfosten und nur eine Minute später mit einer schönen Direktabnahme aus 20 Metern an die Unterlatte. Mit etwas mehr Glück wären wir hier nochmal ins Spiel zurückgekommen. So mussten wir uns am Ende leider der aus meiner Sicht besseren Mannschaft geschlagen geben.
Mit 8 Punkten Rückstand haben wir natürlich eine riesige Aufgabe vor uns, die es zu bewältigen gilt. Jetzt heißt es von Spiel zu Spiel schauen und einfach nochmal alles hereinwerfen, damit es am Ende vielleicht doch noch reicht. Das Wichtigste ist uns Spielern in den letzten 4 regulären Spielen, die Rot-Schwarzen Vereinsfarben mit Stolz zu repräsentieren und nochmal alles für die DJK Retzstadt zu geben.
Louis Nun
Wir danken Louis für seinen Bericht und drücken weiterhin die Daumen, dass sich die vorerst letzte reine 1. DJK-Herren-Mannschaft den Klassenerhalt sichert. Ab der Saison 2025/26 spielt sie dann als DJK Retzstadt I in einer SG mit FV Thüngersheim II.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 13. April 2025
SV Kürnach II : DJK Retzstadt 7:4 (5:2)
Zur Info: Es handelte sich weder um ein Handballspiel noch um ein Fußballspiel, das im Elfmeterschießen endete. Vielmehr war es ein gewöhnliches Fußballspiel zwischen dem SV Kürnach 2 und der DJK Retzstadt, das am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz in Kürnach stattfand.
In der Regel bringt ein Team, das auswärts vier Tore erzielt, Punkte nach Hause. Dies traf jedoch nicht auf die Retzstadter zu, die erneut ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.
Das Team hatte durchaus Gelegenheiten, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten, doch es mangelte erneut an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor des Gegners.
Die „jungen Wilden“ des SV waren da deutlich abgeklärter und erzielten in der ersten Halbzeit fast nach jedem Konter Tore. Nach zwei oder drei Kombinationen folgte ein langer Ball in die Spitze, und schon tauchte ein Grün-Weißer gefährlich vor dem schlussendlich chancenlosen DJK-Keeper Louis Nun auf.
Ob das Fehlen des verletzten Oli Dippold die fehlende Struktur in der Defensive erklärt, ist schwer zu sagen. Fakt ist, dass die Abwehr viel zu anfällig war, wodurch die Gastgeber gut nach vorne kombinieren konnten. So erstaunte es auch nicht, dass Philipp Heinrich mit seinen Treffern zum 2:0 (11.), 3:1 (31.) und 4:1 (34.) einen lupenreinen Hattrick erzielte. Clemens Siebenlist eröffnete das Schützenfest bereits in der 6. Minute, während Jan Schneider mit dem 5:2 (40.) den Pausenstand festlegte.
Unbeeindruckt von dieser Situation suchten die ersatzgeschwächten Gäste aus Retzstadt ihr Glück vor dem Gehäuse der Kürnacher und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Ihr eiserner Wille und das Vertrauen in sich selbst führten zu Toren von Dominik Mais zum 2:1 (28.) und Eddy Nun, der kurz vor der Pause auf 5:2 (42.) verkürzte. Jonathan Schmitt gelang vier Minuten nach Wiederanpfiff sogar ein weiterer Anschlusstreffer zum 5:3 (49.). Doch SV-Trainer Florian Geiger konnte auf eine volle Bank zurückgreifen und brachte vier frische Spieler ins Spiel, um den erstarkten Gästen entgegenzuwirken. So konnte sein Team in der 54. Minute auf 6:3 und in der 90. Minute auf 7:4 erhöhen.
Das zwischenzeitlich erzielte vierte Tor der Retzstadter zum 6:4 erzielte Capitano Schmitt, der damit sein Torkonto auf 20 Treffer erhöhte. Es hätte durchaus noch mehr drin sein können, denn angesichts der zahlreichen Torgelegenheiten wäre ein knapperes Ergebnis durchaus möglich gewesen.
Während Keeper Nun in der zweiten Halbzeit zur Höchstform auflief und nur noch zweimal überwunden werden konnte, sorgten seine Rot-Schwarzen Kameraden für ordentlich Alarm vor dem Tor des jungen SV-Keepers Luca Bäuerlein, der sich ebenfalls einige Male gut bewähren konnte. Demnach könnten die Retzstadter im zweiten Durchgang ein leichtes Chancenplus für sich verzeichnen.
Schiedsrichter Dirk Horn leitete die Partie gelassen und hatte keine Probleme mit dem fairen Spielverlauf.
Obwohl die Retzstadter sieben Gegentore kassierten, verließen sie Kürnach nicht als „Opfer“. Der SV Kürnach, der seit Jahren für seine exzellente Jugend- und Nachwuchsarbeit bekannt ist, war der erwartete starke Gegner, dem die Retzstadter dennoch einige Schwachstellen in der Defensive aufzeigen konnten. Am Ostermontag gibt sich die SG Stetten-Müdesheim-Binsfeld im DJK Sportpark die Ehre. Retzstadt muss punkten, da beißt die Maus keinen Faden ab. Weiterhin werden ein Vertreter der Main Post und Peter Kemp von Dalle Tv erwartet.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 9. April 2025
DJK Retzstadt : SB DJK Würzburg 2:3 (1:1)
1:0 (13.) Jonathan Schmitt, 1:1 (32.) Johannes Hippele, 1:2 (50.) Christoph Binder, 2:2 (52.) Jonathan Schmitt und 2:3 (67.) Johannes Hippele.
Besonderheiten: Trauerflor und Gedenkminute zu Ehren des tödlich verunglückten Vereinsmitgliedes Stefan Klaner.
Doppelpack für Capitano Jonathan Schmitt durch Saisontreffer 17 und 18, mit denen er in der Torschützenliste der Verbandsrunde KK Gr.1 auf den 4. Platz vorrückte.
Dunkelrote Karte (78.) für den Gäste-Torhüter Fabian Reiter nach gefährlichem Foulspiel 25 Meter vor seinem Tor.
Zum Spiel:
Leider konnte die DJK erneut kein Heimspiel für sich entscheiden. Wie bereits im Spiel gegen die Würzburger Kickers lagen sie zunächst in Führung und hatten über weite Strecken gute Karten in der Hand, das Ding nach Hause zu schaukeln. Doch ab der Mitte der zweiten Halbzeit brachen sie ein und verspielten die Punkte.
Dabei mangelte es dem Team keinesfalls am nötigen Willen oder Einsatzbereitschaft. Oft lag es am entscheidenden letzten Ball oder am fehlenden Glück. Das stand im Spiel auf Seite der DJK aus Würzburg. Zumindest was den Ausgleichstreffer zum 1:1 betraf, versetzte der Freund und Feind gleichermaßen ins Staunen.
Beim zwischenzeitlichen Führungstreffer zum 1:2 gab es zwei Möglichkeiten. Entweder du nimmst das Risiko und haust den Ball aus gut 16 Metern in die Walachei, oder du triffst den Dropkick so präzise, um ihn unhaltbar unters Dach zu nageln. Letzteres war der Fall, sodass Abwehrspieler Christoph Binder sich über sein drittes Tor im 51. Spiel für die Würzburger freuen konnte.
Dem spielentscheidenden 2:3 ging eine Szene im Sechzehner voraus, die Schiedsrichter Stefan Ruhl von der SG Waigolshausen als strafstoßwürdig ahndete. Im Kampf um den Ball gingen Stürmer und Abwehrspieler gleichzeitig zu Boden. Ohne "Kölner Keller" schwer zu bewerten, ob der Rot-Schwarze-Abwehrspieler nicht doch zuletzt den Ball spielte. Diese Torgelegenheit ließ sich Johannes Hippele natürlich nicht nehmen und machte den Deckel darauf.
(m.w.djk)
Wir danken René Lehrmann, der nach dem Spiel die Begegnung wie folgt selbstreflektierend zusammenfasste.
Die Euphorie und der Glaube daran, dass wir mit dem anstehenden Spiel gegen die DJK Würzburg den Anschluss an unseren direkten Konkurrenten Güntersleben endlich schaffen, war sehr groß. Durch zuletzt hohe Trainingsbeteiligungen und einen konstanten, eingeschworenen Mannschaftskader waren wir sehr zuversichtlich. Letztendlich hat sich diese Euphorie nach dem Spiel in große Enttäuschung und Frust gewandelt. Mal wieder haben wir es verpasst, in den entscheidenden Situationen so besonnen zu handeln, um erfolgreich zu sein. Sei es während des Spielaufbaus, dem Torabschluss oder auch der Verteidigung des eigenen Kastens.
Gerade nach der roten Karte des gegnerischen Torhüters, hatten wir noch ca. eine halbe Stunde Zeit, das Spiel zu kippen. Diese Situation hätten wir sicherlich nutzen müssen, um unser Spiel zu beruhigen und geduldig bzw. konzentriert unsere Angriffe durchzuführen und konsequent zu verteidigen. Stattdessen agierten wir oft hektisch im Spielaufbau und versuchten es immer und immer wieder mit den langen, komplizierten Bällen, statt Raumgewinne durch einfache und vor allem kontrollierte Bälle zu erzielen. Wie so oft in den letzten Wochen stellen wir fest, dass der Großteil unserer Gegentore vermeidbar ist. Das 1:1 durch den Gegner wurde durch einen absoluten Sonntagsschuss von der Außenlinie, nahe der Eckfahne erzielt. Für unseren Torhüter Louis war da nichts zu machen. Auch der Gegner war überrascht, wie der Ball in der langen Ecke einschlug. Letztendlich hätten wir diesen Schuss, der als Flanke gedacht war, aber bereits vorher unterbinden müssen.
Das zweite Tor entstand durch einen Freistoß, der zuerst von uns abgewehrt wurde, der Nachschuss auf Höhe des Sechzehners allerdings perfekt getroffen wurde und einschlug. Sowohl die Vermeidung des Freistoßes, als auch dessen Klärung und die erneute Abwehr des Nachschusses wäre mit der nötigen Gedankenschnelligkeit drin gewesen. "Was passiert als Nächstes?!" - ein oft genannter Satz aus unseren letzten Trainingseinheiten, der zu dieser Situation passt.
Über den Elfmeter, der zum Endstand von 2:3 führte, kann man streiten. Nach einem Konter konnten wir den Gegner, der bereits bis in die Box vorgedrungen war, noch ablaufen. In der Geschwindigkeit der Aktion wurde der Gegner allerdings so getroffen, dass die Entscheidung des Schiedsrichters wohl richtig war. Auf der anderen Seite gab es im Angriffsspiel auch einige Chancen, bei denen wir frei vor dem Keeper agieren, uns jedoch zu oft nicht dafür belohnen oder zu hektisch abschließen.
Letztendlich müssen wir uns nach dem Spiel wieder fehlende Kaltschnäuzigkeit, Konzentration und Abgeklärtheit vorwerfen. Am fehlenden Willen und der Intensität der Zweikampfführung scheitert es allerdings nicht.
Der Stolz, das rot-schwarze Trikot als eigenständige Ortsmannschaft zu tragen treibt uns weiter an. Und so bleibt für uns nur der alternativlose Blick nach vorne. Solange der Klassenerhalt ohne Relegation möglich ist, werden wir als Einheit weiterkämpfen. Dass mit dieser Mannschaft außergewöhnliche Leistungen und Ergebnisse möglich sind, haben wir unter anderem in dieser Saison bereits erlebt. Wir werden als Mannschaft gewinnen, so wie wir als Mannschaft gemeinsam verlieren.
Ein herzlicher Dank geht dabei an alle, die uns dabei bisher so hervorragend unterstützt haben und hoffentlich weiterhin unterstützen werden.
(rené.lehrmann.djk)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 30. März 2025
FT Würzbug : DJK Retzstadt 5:1 (2:1)
Das Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer, der Freien Turngesellschaft Würzburg, fand unter dem Eindruck des tragischen Unfalls des DJK-Vereinsmitglieds Stefan Klaner (57 Jahre), der am Vortag tödlich verunglückte, statt. Der Spielerrat entschied, mit Trauerflor anzutreten. Vor dem Anpfiff versammelten sich beide Mannschaften im Mittelkreis und hielten eine Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen ab.
Die Retzstadter, die ganz in Schwarz auftraten, gingen zunächst mit 0:1 (33.) durch ein Tor von Jonathan Schmitt in Führung. Allerdings mussten sie den technisch überlegenen Würzburgern bald das Spiel überlassen. Nach einer 2:1-Führung zur Halbzeit endete die Partie schließlich mit 5:1 zugunsten der FT Würzburg.
Da auch der Nachbarverein Güntersleben Punkte sammeln konnte, wird es für die DJK immer schwieriger, sich vom Relegationsplatz zu befreien. Obwohl die Situation noch nicht aussichtslos ist, stehen noch einige starke Gegner auf dem Spielplan.
Das für Sonntag geplante Spiel wurde auf Mittwoch, den 9. April, um 18:30 Uhr verlegt.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 23. März 2025
DJK Retzstadt : Würzburger Kickers II 2:3 (1:1)
Die DJK verpasste den Befreiungsschlag aus der Relegationszone durch eine 2:3 Heimniederlage gegen die Kickers aus Würzburg. Nach verpasster Startphase, die zum 0:1 (2.) Rückstand führte, ging es durch einen Capitano-Schmitt-Treffer doch noch mit 1:1 (25.) in die Pause.
In der 55. Minute konnte Florian Pfister sogar auf 2:1 erhöhen. Zur wohl entscheidenden Schlüsselszene kam es in der 75. Minute, als Schiedsrichter Matthias Rehm einen Freistoß für die Kickers pfiff. Er bewertete das Abwehrverhalten eines DJKlers, bei dem zwar niemand berührt wurde oder zu Schaden kam, als gefährliches Spiel.
Der folgende Freistoß erreichte Würzburgs Aaron Christner, der ungedeckt in der Box zum Kopfball kam und den 2:2-Ausgleich (77.) für sich verbuchen konnte. Somit waren die Kickers wieder im Spiel und die bis dahin führende Heimelf völlig konsterniert, sodass ein weiteres Gegentor fast schon zu erwarten war. Nicolas Liese, der Torschütze des 0:1, ließ es sich nicht nehmen, dann auch den Schlusspunkt zu setzen und köpfte zum 2:3 Siegtreffer ein (85.).
Sicherlich wäre ein Unentschieden dem Spielverlauf nach gerechter gewesen. Vielleicht hätte die DJK aber auch mit mehr Cleverness ihre Führung ausbauen oder zumindest über die Zeit bringen müssen. An der einhelligen Meinung, dass ihr der Ausgleich zum 2:2 das Genick gebrochen hat, daran kann man festhalten.
Die Niederlage aber an einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters festzumachen, ist sehr gewagt, denn die Regel 12 für Fouls und unsportliches Betragen besagt Folgendes:
Gefährliches Spiel
Als gefährliches Spiel gilt beim Versuch, den Ball zu spielen, jede Aktion, durch die jemand verletzt werden könnte (einschließlich des Spielers, der die Aktion begeht) und die einen in der Nähe befindlichen Gegner am Spielen des Balls hindert, weil er eine Verletzung befürchtet.
Wichtig für Maltes Elf ist jetzt das Spiel schnell abzuhaken, um dem FT Würzburg, die auch nur mit Wasser kochen, am Sonntag die Stirn zu bieten! Letztendlich kann jeder jeden schlagen!
(m.w.djk)
Der aktuelle „Spielerbericht“ stammt von Oliver Dippold. Oli wechselte im Juli 2022 von der (SG) VfR Burggrumbach/DJK Erbshausen-Sulzwiesen/DJK-TG Hausen zur DJK und ist seitdem eine der wichtigen Stützen in der DJK-Abwehr.
Vor dem Spiel war die Marschroute klar: Die positive Dynamik aus den letzten Siegen sollte mit in das Duell gegen die Kickers genommen werden. Ein Gegner auf Augenhöhe. Doch bereits beim Aufwärmen, oft ein zuverlässiger Indikator für die Fokussierung der Mannschaft, wurde deutlich, dass der nötige Fokus nicht zu 100% vorhanden war.
Dies spiegelte sich direkt in der Anfangsphase des Spiels wider. Unsere Mannschaft war nicht wach genug und wir fanden nicht ins Spiel. Der Gast nutzte diese Schwäche direkt aus und erzielte das erste Tor, ganz im Stil der Warnung, die uns Trainer Malte in der Besprechung gegeben hatte. Ein perfekter langer Ball vom Innenverteidiger über unsere Abwehrreihe hinweg, und der gegnerische Stürmer war auf und davon.
Nach diesem Schock-Tor stellten wir uns jedoch besser auf die langen Bälle des Gegners ein und fanden nach und nach ins Spiel. Unsere Taktik war nun klar: Hinten die Räume eng machen, nach vorne die Nadelstiche suchen und auf Standardsituationen setzen. So wollten wir auch dieses Mal das Spiel für uns entscheiden.
Und es gelang uns. Beide Tore fielen durch Standardsituationen: Zuerst in der 25. Minute, als Jona nach einem vermeintlich geklärten Freistoß den Ball in die Tiefe perfekt mitnahm und über den rausgerückten Torwart lupfte. Kurz nach der Halbzeit konnte Flo zum zwischenzeitlichen 2:1 erhöhen.
Doch der Rückstand nach dem frühen Gegentor und die fehlenden Trainingseinheiten aufgrund von Verletzungen und Krankheiten machten sich zunehmend bemerkbar. In den letzten 20 Minuten wurden wir langsamer, schwerfälliger, und es gelang uns nicht, durch kollektive Offensivaktionen die Defensive zu entlasten.
Der Freistoß vor dem 2:2 – eine strittige Entscheidung des Schiedsrichters, die ich an dieser Stelle nicht abschließend bewerten kann. Was jedoch klar ist: Wir durften den Gegner nicht so frei in unserem Strafraum zum Kopfball kommen lassen. Und dann, kurz vor Schluss, das 2:3. Ein langer Einwurf und der gegnerische Spieler kommt im 5-Meter-Raum vor zwei unserer Verteidiger zum Ball und verlängert ihn unhaltbar ins lange Eck.
*Fazit:* Durch den verschlafenen Start und die nachlassende Kondition in den letzten 20 Minuten, die auch unsere Konzentration schwinden ließ, verpassen wir es, den Sprung vom Relegationsplatz zu schaffen.
Mit Dank an Oli Dippold.djk
Spielergebnis vom Nachholspiel am 19. März 2025
(SG1) FSG Leinach : DJK Retzstadt 0:4 (0:2)
Nachdem das Spiel gegen die SG Leinach im letzten Jahr bereits zweimal verschoben wurde, fand es schließlich am Mittwochabend statt. Trotz der Ansetzung um 18:30 Uhr und der eisigen Temperaturen wurde die DJK von etwa 30 ihrer mitgereisten Fans unterstützt. Doch bevor der unabhängige Spielleiter Vitali Klein vom TSV Biebelried die Begegnung anpfiff, wurde, wie es sich für ein Kellerduell gehört, vorher das Licht eingeschaltet.
Von Minute eins an haben es die Retzstadter verstanden, der Heimmannschaft gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, um sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. So spielten sich 90 % der ersten Halbzeit in der Hälfte der Platzherren ab. Schon nach vier Minuten der erste Aufreger, a (ls Jonathan Schmitt im Sechszehner gefoult wurde. Schiri Klein fehlte allein der Mut, um auf den Punkt zu zeigen.
Die DJK dominierte das Spiel, nur zum finalen Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Für den längst fälligen Führungstreffer stand den Gästen dann das Glück zur Seite. Ein Freistoß-Hammer von René Lehrmann halbhoch in die Box wurde abgefälscht und landete vor die Füße von Hannes Full, der, wie er später selber sagte, in „abstauberstürmermanier“ zum 0:1 (27.) einlochte.
Kurz darauf folgte die nächste strittige Szene, doch auch diesmal verwehrte der Referee den Strafstoß. Dafür bekam Coach Malte S.H. die obligatorische gelbe Bonuskarte der Schiedsrichtervereinigung Unterfranken für seine lautstarke Äußerung, wie er das Faulspiel wahrgenommen hat.
Anlass zum Jubeln gab es aber auch wieder, nachdem René Lehrmann für das 0:2 in der 43. Minute sorgte. Vorangegangen war ein hoher Ball von Oli Dippold in die gegnerische Box. Dort kam der Ball zu Renè Lehrmann, der das Leder direkt annahm und in die Maschen versenkte.
Die erste ernstzunehmende Offensivaktion der Gastgeber durch Sebastian Ankenbrand stammte aus der 40. Minute. Für den satten Flachschuss aufs kurze Eck musste sich Keeper Louis Nun schon richtig strecken, um ihn zu entschärfen. Auf der anderen Seite versuchte es Hannes noch einmal mit einem Flachschuss und scheiterte ebenfalls am Keeper Elias Schmied, der das Eck dicht machte.
Nach dem Pausentee ging es dann in die zweite Runde, in der René Lehrmann gleich mal eine Rückgabe vom Capitano mit Bums an die Querlatte nagelte. Die Rot-Schwarzen machten weiter mächtig Alarm und hatten kurz darauf eine Dreifachgelegenheit, doch bei dem vielen Verkehr im Fünfer war irgendwie kein Durchkommen.
Das Tor des Monats gelang Capitano Jonathan Schmitt, der mit dem 0:3 die Vorentscheidung in der 70. Minute klarmachte. Kurz hinter der Mittellinie nahm er den Ball auf und zog über die rechte Flanke auf und davon. In der Box ließ er drei Leinacher stehen, bevor er nach innen zog und das Leder mit dem linken Fuß halbhoch am Keeper vorbei ins lange Eck zirkelte. Um Franz Beckenbauer zu zitieren: Der kann links wie rechts!
Den Schlusspunkt setzte letztendlich René, nur eine Minute später. Sein „ich hau einfach mal drauf und gucke, was passiert Schuss“ wurde abgefälscht und landete zum 0:4 (71.) unhaltbar für FSG-Keeper Schmied neben dem Innenpfosten. René krönte damit seine herausragende Leistung mit zwei Toren und einer Torvorlage.
Im Übrigen war das Team von Schulze-Happe hellwach und ließ keine Zweifel aufkommen, in Leinach nicht als Sieger vom Platz zu gehen. Mit Blick auf das Hinspiel lief das Rückspiel dagegen sportlich fair und ohne besondere Vorkommnisse ab. Die FSG Leinach tritt weiterhin auf der Stelle und musste auch heute sprichwörtlich das Licht wieder ausmachen.
Am kommenden Sonntag empfängt die DJK die Würzburger Kickers im Sportpark. Mit einer Ausbeute von 9 Punkten und 9:2 Tore aus den letzten drei Spielen kann sie mit breiter Brust auftreten, um sich für die fragwürdige 3:2-Auswärtsniederlage zu revanchieren. Toi, toi, toi …
(m.w.djk)
Capitano Jonathan Schmitt schildert uns den Spielverlauf aus seiner Sicht:
Schon beim Aufwärmen waren wir sehr fokussiert und legten zugleich eine gewisse Lockerheit an den Tag. Diese Kombination aus beidem haben wir in der Vergangenheit zu selten ins Spiel übertragen bekommen - diesmal ist es uns gelungen.
In der 1. HZ haben wir bis auf eine Aktion nichts zugelassen und da war Louis erstklassig zur Stelle. Nach vorne waren wir am Anfang aber wie so oft zu ungenau und überhastet. Erst durch unsere zwei Tore, die eher Zufallsprodukte waren, haben wir mehr Sicherheit bekommen. Meiner Meinung nach bin ich vorher schon zweimal klar elfmeterreif gefoult worden. Hätte der Schiri da mal gepfiffen, wäre auch schon früher mehr Ruhe im Spiel gewesen.
In der 2. HZ waren wir spielerisch überlegen und haben den Gegner weiterhin gut im Griff gehabt. Die Chancenverwertung hätte wieder mal besser sein können, doch der letzte Pass war oft zu ungenau. Aber alles in allem waren doch einige gute Spielzüge dabei. Zum Ende hin ist das Spiel dann ausgetrudelt und es gab keine nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten mehr.
Zusammengefasst: Wir hatten uns vorgenommen, eine abgeklärte Leistung zu zeigen. So gut wie gestern ist uns das tatsächlich schon lange nicht mehr gelungen. Ich bin deswegen sehr zufrieden mit unserer Leistung und kann der Mannschaft nur ein großes Kompliment machen.
Darauf lässt sich aufbauen!
Jonathan Schmitt
Herzlichen Dank für seinen Bericht!
Spielergebnis vom Heimspiel am 9. März 2025
DJK Retzstadt : TSG Estenfeld 2:0 (1:0)
Aufatmen in Retzstadt! Der Start in die Rückrunde endete für die gastgebende DJK mit einem schmeichelhaften, aber unterm Strich nicht ganz unverdienten Sieg. Dank einer herausragenden Torwartleistung und kollektiven Abwehrarbeit konnte die Elf von Trainer Malte Schulze-Happe sogar die Null halten. Für die zwei DJK-Tore sorgten Alexander Gerhard und Jonathan Schmitt.
Dabei war für Coach Malte am Sonntagmorgen noch unklar, ob er überhaupt mit einer kompletten Mannschaft auflaufen kann. Zu viele Ausfälle müssen er und sein Team schon seit Mitte der Vorrunde kompensieren, was sich letztendlich auch in der momentanen Tabellensituation widerspiegelt. Mit Unterstützung des „Silberrücken“ Heiko Riedmann, den noch nicht ganz genesenen Jonathan Schmitt und David Rudolph, sowie zweier Debütanten aus dem eigenen Nachwuchs, ging es dann doch vor 55 Zuschauern im Sportpark an den Start.
Von den Ereignissen auf dem Platz berichte André „Eddy“ Nun der die Elf, stellvertretend für Capitano Schmitt, als Kapitän auf den Platz führte:
Die ersten 15–20 Minuten verliefen auf Augenhöhe. Beide Mannschaften versuchten etwas nach vorn, ohne sich dabei zwingende Torchancen zu erarbeiten. Dann übernahm Estenfeld das Geschehen weitestgehend und wir haben sie bis Mitte unserer Hälfte machen lassen.
Zweimal schafften sie es über deren linke Seite bis zur Grundlinie, wobei der anschließende Pass zu ungenau war und der Abschluss das Tor um Längen verfehlte. Ansonsten war für die TSG fast immer vor unserem Sechzehner Schluss. Schüsse von außerhalb der Box und auch Standards stellten Louis vorerst vor keine größeren Probleme.
Nach knapp 30 Minuten stößt Jona über links durch, lässt den Abwehrspieler ins Leere laufen, schießt und verpasst das kurze Eck nur um Zentimeter. Im Gegenzug zielte der Estenfelder etwas besser und zwang Louis zur ersten Parade, bevor der Ball ins untere Eck einschlagen konnte.
Aufgrund der sehr angespannten Personaldecke bedingt durch weiterhin viele verletzte Stammspieler mussten Jona und David dazu noch krank spielen. Zum Glück half Heiko kurzfristig in der Startelf aus. Außerdem standen mit Anton Happ und René "Racer" Hartenstein gleich zwei Debütanten im weiteren Spielverlauf mit der ersten Mannschaft auf dem Platz.
Uns war vor Anpfiff klar, dass es heute nur über den Kampf geht und der Plan sein wird, über Kontersituationen einzelne Nadelstiche zu setzen.
Aus einem Entlastungsangriff heraus fiel dann auch kurz vor dem Pausenpfiff das 1:0 (45+1). Heiko brachte über unsere rechte Seite einen langen Einwurf in die Box, den Jona und ein Estenfelder Verteidiger verpassten. Somit kam der zentral stehende Alex an den Ball und haute das Leder glockenfrei aus 5 Metern volley ins Netz. Eine Minute später war dann auch schon Halbzeit.
Die zweiten 45 Minuten begannen so, wie die ersten aufhörten: Estenfeld hatte mehr Ballbesitz, machte das Spiel und wir lauerten auf Konter. - Und genau so kam es auch, als Heiko mit einem präzisen Pass, vorbei an der Estenfelder-Kette, Jona über unsere linke Seite nach vorne schickte. Jona nahm Fahrt auf und ging von außen in den Sechzehner, schlug einen Haken und versenkte das Spielgerät trocken ins lange Eck. - Klasse Leistung von beiden!
Nur 15 Minuten später eine ähnliche Situation, doch dieses Mal verfehlte Jonas knapp das Tor und der Schuss ging am rechten Pfosten vorbei. Estenfeld war jetzt angefixt, erhöhte die Schlagzahl und lief uns verstärkt an. Unsere Viererkette stand allerdings sehr gut und machte die Räume eng, sodass aus der Box heraus kaum Gefahr bestand. So suchte Estenfeld sein Glück mit Distanzschüssen und Freistößen, die aber vom starken Keeper Louis vereitelt wurden. Und so hieß es auch nach 90 Minuten 2:0.
Zu erwähnen ist noch, dass Anton und René bei ihrem Ersteinsatz geackert, gekämpft und sich gut eingefügt haben. An der Stelle nochmal vielen Dank an die beiden und auch an Heiko für die Unterstützung!
Eddy Nun
Durch die Partie führte Schiedsrichter Wolfgang Hartmann vom TSV Gerbrunn. Seine Leistung war gut. Die DJK hat durch ihren Sieg drei ganz wichtige Punkte eingefahren, um sich die Chance zu erhalten bald wieder ans untere Mittelfeld anzudocken.
Allerdings wartet am kommenden Sonntag ein dickes Brett auf die Elf aus Retzstadt. Der TSV Erlabrunn ist seit 8 Spielen ungeschlagen und steht zurzeit auf dem dritten Tabellenplatz.
Realistische Gelegenheit wieder zu punkten haben die Rot-Schwarzen am kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr beim Nachholspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Leinach.
Wer im letzten August beim knappen 3:2-Heimsieg der DJK dabei war, wird wissen, was in Leinach zu erwarten ist.
Kämpfen und Siegen! Auf ein faires Spiel!
(m.w.djk mit Dank an Eddy für seinen Bericht))
Spielergebnis vom Heimspiel am 10. November 2024
DJK Retzstadt : FSV Holzkirchhausen/Neubrunn 3:2 (3:0)
Die Torschützen: 1:0 (24.) Jonathan Schmitt 11m, 2:0 (31.) Jonathan Schmitt, 3:0 (44.) Jonathan Schmitt, 3:1 (59.) Patrick Knauer, 3:2 (85.) Max Amthor.
An der Pfeife war Erich Troll.
Der Spielbericht in Textform entfällt, da Dalle-TV (Peter Kemp) einen Film über das Spiel und ein Interview mit Coach Malte gemacht hat.
Hier geht es zum Spiel DJK : Holzkirchhausen/Neubrunn
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 6. November 2024
DJK Retzstadt : (SG) Burggr./Erbshausen/Sulzwiesen/ Hausen/Unterpleichfeld 1:3 (0:2)
Ein Satz mit X, das war wohl nix! So einfach kann man es auf den Punkt bringen.
Nur 3 Tage nach der 2:6-Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Rimpar musste die DJK die nächste Niederlage auf eigenem Platz einstecken. Ausgerechnet gegen einen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller verloren die Mannen von Malte Schulze-Happe das Sechs-Punkte-Spiel mit 1:3.
Dabei hätte es ein schöner „historischer Abend“ auf dem altehrwürdigen Sportplatz an der Thüngersheimer Straße werden können. Es war nämlich das letzte Spiel auf dem heiligen Rasen des 1954 errichteten Sportplatzes, der zukünftig einem Kunstrasen weichen muss. Nur zu gerne hätte sich die erste Mannschaft mit einem Sieg verabschiedet, doch irgendwie war der Wurm drin.
Dabei kamen sie die erste Viertelstunde sehr gut ins Spiel. Gleich zu Beginn ein Pass von Steffen Schmitt auf Capitano Jonathan Schmitt, der durchkommt und alles richtig macht, doch im Abschluss fehlte ihm das Quäntchen Glück, denn der Ball traf leider nur den rechten Pfosten.
Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste durch ihre aggressive Spielweise immer besser in die Partie und kauften den Platzherren zunehmend den Schneid ab.
In dieser Phase hatte Hannes Full ein Ding auf dem Schlappen, das für Ruhe hätte sorgen können. Vom Capitano gut in Szene gesetzt visierte er aus der Box heraus den rechten Winkel an, verzog dann aber etwas, sodass der Ball knapp am Tor vorbeiging.
Im Gegenzug kamen die Grünen durch Leandro Werlang über links zum Schuss. Der Ball schlug erst gegen den rechten Innenpfosten, lief auf der Torlinie zurück zum linken Pfosten und von da zum 0:1 (35.) ins Tor. Unglaublich. Retzstadt schien von allen „Guten Geistern“ im Stich gelassen zu sein.
Und es sollte noch schlimmer kommen.
Nach einem Ballverlust im Mittelfeld folgte ein langer Ball ins Zentrum. Der Stürmer ging mit dem Ball in den Sechzehner und wurde dort freundlich abgegrätscht. Schiri Jürries zeigt unmissverständlich auf den Punkt. Tom Heeg trat an und versenkt zur 0:2-Führung (39.), die bis zur Pause Bestand hatte.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten wieder den Rot-Schwarzen, die gleich mit drei Großchancen starteten: Heiko Riedmanns Kopfball verfehlte nach einer Ecke knapp das Gehäuse. Ein weiterer Kopfball von ihm wurde von einem Spieler auf der Linie gerettet, genauso wie der Kopfball von David Peters. Alles innerhalb von drei Minuten. Retzstadt war dem Anschlusstreffer nahe und machte Druck. Ein weiter Einwurf von rechts durch Heiko in die Vollversammlung im Fünfer sollte dann endlich den Erfolg bringen. Der Ball fand den Kopf von Hannes Full, der den Treffer zum überfälligen 1:2 (55.) machte.
Die DJK drängte weiter auf den Ausgleich und ackerte mit Mann und Maus. Doch alles wirkte zu eng, auf dem nur 45 Meter breiten Geläuf. Man hatte das Gefühl, als stünden 20 Burggrumbacher auf dem Platz, denn egal in welcher Richtung oder Höhe der Ball auch unterwegs war, er landete fast immer bei einem Grünen.
Retzstadt setzt weiter Nadelstiche, konnte sie aber nicht in Zählbares verwerten. Ihr Manko war dabei sicherlich die fehlende Ballkontrolle. Kaum kamen sie in Ballbesitz, klebten auch schon wieder drei Grüne daran oder der Schiri pfiff die Situation ab. Objektivität stand bei Herrn Noan Jürries leider nicht auf der Tagesordnung. Gleiche Situationen wurden zu 80 % gegen die Gastgeber gepfiffen. Möglich, dass ihn die Zwischenrufe und die Kritik von der Seitenlinie in seinen Entscheidungen beeinflussten. Dennoch sollte ein Unparteiischer die Handlung auf dem Platz bewerten, und da ging die Waage der Fehlentscheidungen eindeutig gegen Rot-Schwarz.
Der fragwürdige Freistoß gegen Retzstadt aus der 88. Minute passt da genau in die vorherrschende Meinung des Verfassers dieses Spielberichtes über die Schiedsrichterleistung.
Nach der Ausführung bekam man den Ball nicht unter Kontrolle und Marius Schneider ihn so in Ballbesitz. Infolgedessen fand sein Abschluss den Weg durch die Hosenträger eines DJKlers unhaltbar für Keeper Louis Nun zum 1 zu 3 ins kurze Eck. Dies war gleichzeitig der Endstand.
Die SG1-VfR Burggrumbach hat die Gelegenheit zum dritten Saisonsieg genutzt und nimmt die drei Punkte gerne mit nach Hause. Somit sind sie punktegleich mit der DJK, aber aufgrund des direkten Vergleichs eine Platzierung vor ihr.
Malte und Dominik gehen mit Ihrer Elf jetzt schwere Zeiten entgegen. Am kommenden Sonntag treffen sie im Heimspiel auf Holzkirchhausen/Neubrunn. Der Tabellendritte tritt als klarer Favorit an. Eine Woche später geht es zur SG Leinach, die zurzeit die Rote Laterne für sich beansprucht.
Zum Schluss ein Dank an die DJK-Altstars, die es sich nicht nehmen ließen, die Erste zu unterstützen, und zum Abschluss noch einmal auf den geschichtsträchtigen Platz an der Thüngersheimer Straße aufzulaufen.
(m.w.djk. mit Unterstützung von Steffen Schmitt)
Spielergebnis vom Heimspiel am 3. November 2024
DJK Retzstadt : ASV Rimpar 2:6 (1:3)
Mit einem Heimspiel gegen den ASV Rimpar startete die Rückrunde der Saison 2024/25 auch im DJK-Sportpark. Die bisherige Bilanz mit 13 Punkten aus 15 Spielen lässt erahnen, dass in Retzstadt niemand mit der bisherigen Ausbeute zufrieden sein konnte. Die Hoffnung, ausgerechnet gegen die Zweitgarnitur des Landesligisten und gleichzeitig Klassenprimus der Gr.1 Wü die notwendigen Punkte einzufahren, war also sehr gering.
Somit war das Interesse an der Partie mit knapp 60 Zuschauern auch nicht sooo groß. Der Unparteiische war Clemens Mey (25), der Begegnung problemlos über die Bühne brachte.
Im Gegensatz zur Vorrundenbegegnung, als Rimpar in der ersten Halbzeit nur schwer aus den Pötten kam, zeigten sie sich im DJK Sportpark stark motiviert und legten gleich richtig los.
Mit drei Eckbällen aus den ersten Minuten hätten sie schon in Führung gehen können, doch DJK-Keeper Louis Nun hatte etwas dagegen. Einen Kopfball aus drei Metern parierte er hervorragend, indem er den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen übers Dach lenkte. Die anderen Versuche wurden entweder durch DJKler geblockt oder gingen daneben.
Zwischen der 12. und 20. Minute sollten dann auch endlich die permanenten ASV-Angriffe Früchte tragen. Max Scheuplein eröffnete die 3er-Tor-Serie mit einem Kopfball nach einer Ecke, die bis zum langen Pfosten auf Scheuplein durchging. Das 0:2 (18.) fiel nach einem Sonntagsschuss von Julian Göbel, der einen 25-Meter-Freistoß unhaltbar in den rechten Knick nagelte. Nur zwei Minuten später: Das Netz hatte sich gerade erst wieder von dem Einschlag beruhigt, da lag der Ball schon wieder in den Maschen. Doppelpack von Göbel, der dieses Mal nach einer Ecke zum 0:3 (20.) einschob.
Darauffolgend presste das Team von Co-Dominik Mais, der Schulze-Happe an diesem Sonntag vertrat, sehr früh und kam so in Ballbesitz. Beim Kreuzen vor dem Gegenspieler wurde der ballführende Capitano Schmitt kurzerhand umgerannt. Schiri Mey zeigte gleich auf den Punkt.
Jonathan Schmitt schoss selber und verkürzte mit seinem vierten Elfmetertor der Saison auf 1:3 (30.) Nach der Halbzeit stellte Domi Mais um, sodass seine Elf etwas besser ins Spiel kam. Dennoch boten sich ihnen kaum ernsthafte Chancen, was den Gästen offensichtlich besser gelang. Insgesamt taten sich die Platzherren sehr schwer und waren permanent einen Schritt hinten dran, sodass Rimpar keine Mühe hatte, sein Spiel zu machen.
Rimpars Torgarant Phillip Loew ließ es sich natürlich auch nicht nehmen einen Schuss von der Sechzehner-Kante direkt in den Winkel zum 1:4 (57.) zu platzieren. Weitere acht Spielminuten später erhöhte Florian Beller dann zum 1:5 (65.).
Das zweite Retschter Tor war ein schön von hinten herausgespielter Angriff nach vorne auf Max Winkler, der über rechts durchkam und quer auf den alleinstehenden Stefan Müller legte. Stufi schob dann die Pille eiskalt ins linke Eck zum 2:5 (Min.).
Den Deckel drauf und gleichzeitig das halbe Dutzend voll machte Sven Mahler sieben Minuten vor Schluss. Keeper Louis Nun konnte einen Schuss gut parieren, doch der Abpraller fiel Mahler auf den Fuß, sodass er das Leder volley zum 2:6 Endstand über die Linie hauen konnte.
Am Ende der Partie gab es keine zwei Meinungen darüber, dass Rimpar sein Auswärtsspiel in Retzstadt überzeugend gewonnen hat. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Rimpar am Ende der Saison nicht in die KL aufsteigen wird. Ob Retzstadt sich allerdings bis dahin von den Relegationsplätzen distanzieren kann, wird sich zeigen. Am Mittwoch steht erst einmal das wichtige 6-Punkte-Spiel gegen Burggrumbach und Co. auf dem Programm.
(m.w.djk. mit Unterstützung von Domi Mais)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 27. Oktober 2024
SV Maidbronn : DJK Retzstadt 3:1 (2:1)
So klar wie es das Ergebnis darstellt, war das Spiel letztendlich nicht. Aufgrund der gut heraus gespielten Tore geht der Sieg aber für die Gastgeber in Ordnung.
Die ersten Impulse gingen aber von der DJK und ihrem Capitano Schmitt aus, der immer wieder über Rechts Fahrt aufnahm und dadurch die Maidbronner vor Probleme stellte. So wie in der vierten Minute. Da schickte er einen flachen Ball zentral in den Fünfer auf den mitgelaufenen Max Winkler, doch der bekam den Ball nicht unter Kontrolle und musste ihn Tormann Nöth überlassen.
Was Jonathan Schmitt für Retzstadt, das war Marcel Krause für den SV. Ein Sprint über rechts, eine Flanke zentral vors Tor und Kollege Patrick Röder durfte sich die Ecke zum 1:0 (6. Min.) aussuchen.
Alte Fußballweisheit: Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein!
Knapp sechs Minuten später holte Jonathan Schmitt eine Ecke heraus, die Manuel Skrabs hoch in den Sechzehner brachte. Dort stieg André Nun am höchsten und versenkte die Kirsche mit einem herrlichen Kopfball ins lange Eck zum verdienten 1:1-Ausgleich (12.). Mit technischer Überlegenheit der Platzherren ging es weiter, bis Marco Konrad in der 27. Minute das 2:1-Führungstor für den SV erzielte. Wieder eine Krause-Flanke von rechts in die Box, die Konrad verlängern konnte und Keeper Nun keine Chance ließ. Als wollten sich die Ereignisse wiederholen, kam auch André Nun noch einmal zum Kopfball, doch dieses Mal hatte er weniger Glück, denn die Kirsche verpasste das Gehäuse knapp.
Zum zweiten Durchgang musste Retzstadt ohne die zwei angeschlagenen Defensivkräfte Manuel Skrabs und David Rudolph antreten, und auch Max Winkler blieb auf der Bank. SV-Coach Kevin Laug konnte dagegen mit seiner Startelf weitermachen, die aber offensichtlich in den Verwaltungsmodus geschaltet hatte. Die Gäste spielten zwar nicht den attraktivsten Fußball, konnten aber mit ihren Möglichkeiten der Heimmannschaft mit Pressing den Schneid abkaufen. Zum Glück fiel das 3:1 (62.) zum richtigen Zeitpunkt für den SV, denn Retzstadt kam dem Ausgleich immer näher. Dem Tor, wie sollte es auch anders sein, ging wieder eine Flanke von außen in die Box voraus, die Louis Rothemel ungehindert im Netz unterbringen konnte.
Dem Rückstand zum Trotz fightete die DJK weiter und kam noch zu guten Gelegenheiten, wieder heranzukommen. Wenige Minuten vor Schluss kamen Jonathan Schmitt und Hannes Full noch zweimal gefährlich bis an den Fünfer, doch zum erfolgreichen Abschluss fehlte ein Tacken zum Glück, um Keeper Nöth zu überwinden. Auch dank seiner Leistung konnte der SV Maidbronn das 3:1 halten.
Maidbronn rückte auf Platz drei der Tabelle vor. Die Elf von Trainer Malte Schulze-Happe verbleibt weiterhin auf dem 13. Platz, der die Relegation bedeuten würde. Um den Anschluss an Platz 12 und 11 nicht zu verlieren, braucht sein Team schnellstmöglich Punkte. Toi, toi, toi ...
(m.w.djk.)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 20. Oktober 2024
TSV Güntersleben : DJK Retzstadt 2:2 (1:1)
Viele der 150 Zuschauer konnten es kaum glauben, dass seit dem letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften auf Verbandsebene schon wieder drei Jahre vergangen sind. Fast auf den Tag genau trennten sich der TSV und die DJK im Jahr 2021 mit einem 2:2.
Das Bemerkenswerte: Auch im Oktober 2020 kamen sie nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die Sonntagspartie 2024 endete auch wieder mit einem 2:2-Unentschieden.
Bei optimalen Bedingungen startete der TSV pünktlich in die Partie. Die DJK stand zwar mit auf dem Platz, hatte aber wohl den Anpfiff verschlafen. Erst als es nach zwei Minuten aufgrund der schnellen TSV-1:0-Führung zum Wiederanstoß kam, nahmen auch die DJKler das Spiel auf.
Für die 1:0-Führung war Artem Magel verantwortlich, der über die linke Angriffsseite in die Box kam und den Ball ins lange Eck versenkte.
Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt, waren aber jetzt hell wach, um ihr Spiel zu machen. Mit Unterstützung der Altgedienten, wie David Peter, Daniel Wüst und Heiko Riedmann, die eine Achse bildeten, spielten die DJKler richtig guten Fußball.
Den verdienten Ausgleich zum 1:1 erledigte André (Eddy) Nun in der 14. Minute mit einem satten Schuss aus 18 Metern aus halbrechter Position. Vorausgegangen war ein guter Ball von Manuel Skrabs.
Mit diesem Ergebnis starteten beide Teams auch in den zweiten Durchgang.
Gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz zeigte der gute Schiri Volker Wunderlich nach einem Foul an Jonathan Schmitt auf den Punkt. Capitano Schmitt trat persönlich an und versenkte die Kugel zum 1:2 im Netz. Es war sein dritter Elfer und sein achtes Tor in der laufenden Saison.
Die Freude über das Führungstor wehrte aber nicht lange, denn der Gastgeber konnte nur drei Minuten später ausgleichen. Ein Steckpass in die Spitze brachte Christian Scheblein ins Spiel, der danach nur noch viel grünen Rasen und Keeper Nun vor sich hatte. Natürlich ließ der „alte Hase“ sich die Gelegenheit nicht nehmen und Retzstadts Tormann Louis Nun keine Chance.
An dem 2:2 aus der 53. Minute sollte sich auch bis Spielende nichts mehr ändern. Allerdings hatten Heiko Riedman (65.) und Jonathan Schmitt (88.) noch zwei „dicke Dinger“ auf dem Schlappen. Diesmal konnte sich TSV-Schlussmann Fabian Ziegler mit erstklassigen Reaktionen auszeichnen und somit den Punkt für sein Team festhalten.
Von der Punkteteilung konnte am Ende des Tages aber keine Mannschaft profitieren und so behalten sie ihre Plätze im unteren Tabellendrittel.
Schiedsrichter Volker Wunderlich machte klare Ansagen und brachte so die Partie souverän über die Bühne. Leider kam es ca. 10 Minuten vor Schluss zu einer unglücklichen Szene, wie sie beim Fußball passieren kann. Ein Fuß zu hoch und ein Kopf zu tief, und so kam es unvermeidlich zum Zusammenstoß. Die DJK wünscht dem verletzten Günterslebener Michi Gerhard gute Besserung.
DJK-Trainer Malte Schulze-Happe zeigte sich zufrieden und zuversichtlich für die Zukunft:
"Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft, aber leider müssen wir wie so oft das 0:1 auf unsere Kappe nehmen. Wie die Mannschaft dann nach dem Rückstand zurückgekommen ist: Hut ab, das ist aller Ehren wert.
Der Einsatz der Altstars mit David hinten, Daniel in der Mitte und Heiko vorne hat uns natürlich brutal gutgetan. Ich denke, wir waren dem 3:2 auf jeden Fall näher als der Gegner, wenn man die Torchancen von Heiko und Jonathan sieht, die wir dann noch hatten. Man muss aber sagen, dass der Keeper die auch überragend gehalten hat.
Güntersleben sollte auf jeden Fall eine der vier Mannschaften sein, die wir am Ende hinter uns lassen wollen, sodass wir am Ende nichts mehr mit dem Abstieg und der Relegation zu tun haben.
Meinen Jungs habe ich gesagt, dass wir noch alles selber in der Hand haben. Jetzt kommen wieder zwei Spiele, wo auch wieder alles möglich ist – das muss man ganz klar einfach so sagen. Wer sich an die Hinspiele gegen Maidbronn und Rimpar erinnert, der weiß, da war auf jeden Fall was drin. Wir werden es wieder kompakt gestalten und gucken, was im Umschaltspiel so passiert. Wichtig ist, dass wir hinten souverän stehen, aber letztendlich liegt es auch am Kader, den wir zusammen haben für diese Spiele. Angst haben brauchen wir vor keinem in dieser Liga, auch wenn wir da unten drinstehen, denn wenn wir unseren passenden Kader zusammenhaben, werden wir unsere Arbeit machen und Chancen bekommen."
(m.w.djk.)
Spielergebnis vom Heimspiel am 13. Oktober 2024
DJK Retzstadt : SG Hettstadt/Greußenheim 1:4 (1:0)
Wie im Vorfeld zu erwarten war, erwies sich die SG Hettstadt-Greußenheim derzeit als unlösbare Aufgabe für die DJK, die immer noch verletzungsbedingte Ausfälle wichtiger Stammspieler kompensieren musste. Selbst auf die Verstärkung durch ihre Altstars konnte Coach Malte Schulze-Happe momentan nicht zurückgreifen, da auch hier Verletzungen oder Termine ein Auflaufen verhinderten.
Die Elf von SG-Übungsleiter Hassan Rmeithi stand, nach der mageren Ausbeute von zwei Pünktchen aus den letzten vier Spielen dagegen unter Zugzwang, da sie den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht verpassen wollten.
Für die Platzherren begann die Partie vielversprechend, denn anstatt, wie so oft ein frühes Gegentor zu kassieren, lagen sie selber nach 7 Minuten mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen waren eine Serie von drei Eckbällen durch Steffen Skrabs, der zweimal den hinteren Winkel anvisierte und somit Torwart Oliver Weippert herausforderte. Die dritte Ecke ging dann vor das Tor, von wo dann Andreas Löser den Ball unglücklich zum Eigentor reinköpfte. Retzstadt kam weiter mit Capitano Schmitt über ihre Rechte Seite, doch oft fehlte es an einem Abnehmer in der Mitte.
Sturmkollege Hannes Full saß angeschlagen auf der Bank und ab der 10. Minute musste auch Moritz Schmitt aufgrund einer Muskelverletzung den Platz verlassen. Als sei dies noch nicht genug, musste knapp 10 Minuten später auch René Lehrmann verletzungsbedingt das Spiel vorzeitig beenden.
Wie viel Pech kann man eigentlich noch haben?
Hettstadt war dagegen mit voller Kapelle angerückt und schon gar nicht auf Rückstand eingestellt. So zogen sie an und erarbeiteten sich einige sehr gute Chancen, um wenigstens mit einem Unentschieden in die Pause gehen zu können.
Doch gegen Keeper Louis Nun, dem Aluminium und der „Retzstadts Restposten-Truppe“, war in der ersten Halbzeit kein Kraut gewachsen.
Somit nahm der gute Schiri Frank Freund vom TSV Rottenbauer die Mannschaften mit einer knappen DJK-Führung in die Pause.
Die anschliessende Ansprache von Hassan Rmeithi war nicht nur bis zum Rathausplatz hörbar, sondern auch für seine Spieler verständlich. Jedenfalls sollten seine Anweisungen in der zweiten Hälfte Früchte tragen. Es dauerte gerade einmal vier Minuten nach Wiederanstoß bis die Gäste zum 1:1 (49.) ausglichen. Thomas Götz konnte einen verunglückten Abwehrversuch über links nutzen, um aus acht Metern einzunetzen.
Auch dem 1:2 aus der 62. Minute ging eine Uneinigkeit in der DJK-Defensive voraus. Im Fünfer kam Eray Cadiroglu (Nr. 5) aus dem Gleichgewicht, ging zu Boden und brachte den Ball noch im Fallen im Netz unter. Hettstadt kam in Torlaune und setze mittlerweile den dritten Torschuss ans Aluminium. In der 67sten zeigte sich Sebastian Schebler aber treffsicher. Er verarbeitete einen Querpass in den Fünfer mit dem Außenrist und nagelte das Ding zum 1:3 unters Dach.
Damit war für die Gastgeber der Drops gelutscht und sie konnten nur noch reagieren, um Schlimmeres zu verhindern. Doch schon wieder hörten die gut 70 Zuschauer das Aluminium knallen und sahen kurze Zeit später das 1:4 (85.). Eine Ecke der Grün-Weißen ging zentral bis vors Tor durch, wo Sebastian Stephan völlig freistand und nur noch den Fuß hinhalten musste.
Die DJK-Retzstadt wäre aber nicht die DJK-Retzstadt, wenn sie sich nicht noch einmal aufbäumen und bis zur letzten Minute kämpfen würde.
So konnte der fliegende Holländer Keeper Weippert (gen. wg. seines orangefarbenen Trikots) auch noch ein paar Flugmeilen sammeln, indem er einen schier unhaltbaren Schuss doch noch aus dem Winkel fischte. Nur Sekunden später parierte er am entgegengesetzten Pfosten erneut einen Ball von Capitano Schmitt indem er den Schuss aus kurzer Distanz noch blocken und ums Gehäuse lenken konnte. Somit blieb es bei der 1:4-Niederlage der Platzherren.
Ein verdienter Sieg für Hettstadt-Greußenheim, das musste auch DJK-Coach Malte Schulze Happe einräumen:
„Wir konnten in der ersten Hälfte gut mithalten, sind aber in der zweiten Hälfte an einer spielstarken und auch abgezockten Mannschaft gescheitert. Wir hatten zwar auch die eine oder andere Gelegenheit, doch im Verhältnis zu den Gästechancen passt das Ergebnis am Ende des Tages. Mit unserem angeschlagenen Kader war heute leider nicht mehr drin."
Den verletzten Spielern gute Besserung und schnelle Genesung!
(m.w.djk.)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 6. Oktober 2024
SG Roßbrunn-Mädelhofen-Uettingen : DJK Retzstadt 0:4 (0:2)
Am Sonntag ging es für die DJK zum Kellerduell nach Roßbrunn, wo sich die SG aus Roßbrunn-Mädelhofen und Uettingen II auf ein Duell auf Augenhöhe eingerichtet hatte. Für beide Teams war es der Historie nach, ein erstes Aufeinandertreffen. So fanden sich auch gut 80 Zuschauer ein, um dem Treiben auf dem Feld zuzuschauen. Unter der Leitung vom Unparteiischen Rudolf Wehrwein (SV Kirchschönbach) ging es dann auch um 15 Uhr los.
Hier berichtet Außenverteidiger Eddy Nun (DJK-Retzstadt) wie er das Spiel erlebt hat:
„Aus meiner Sicht haben wir gut begonnen und hatten die ersten 20 Minuten sehr gut im Griff. Da wurden wir dann auch durch das 0:1 von Moritz belohnt, der mit einem genialen Pass von René auf die Reise geschickt wurde und vor dem Torwart eiskalt blieb.
Im Anschluss ließen wir leider in der Defensive etwas nach und auch einige Chancen der Gastgeber zu. Dank Louis, der souverän gehalten hat, konnten wir den Vorsprung aber halten.
Kurz vor der Halbzeit konnte Jona dann im Eins-gegen-Eins zum 0:2 erhöhen. Das Tor kam für uns zum richtigen Zeitpunkt, da Roßbrunn den Druck erhöhte und gerade richtig Zug zum Tor hatte.
Direkt nach der Halbzeit fiel der nächste Treffer erneut durch Jona, der einen schönen Steckball von Mo bekam und anschließend kaltblütig zum 0:3 vollstreckte.
Kurz danach das vermeintliche 0:4 durch einen Schuss von mir aus dem Durcheinander heraus, das der Schiri aber nicht gab. Er hatte angeblich zuvor ein hohes Bein von Mo gesehen.
Insgesamt muss man auch sagen, dass der Schiri sehr überfordert war und keinen guten Tag hatte. So gab er insgesamt zwei Entscheidungen für uns, bei denen wir den Ball dann freiwillig zu den Gastgebern gespielt haben, weil es klare Fehlentscheidungen waren.
Den Deckel machte Jona drauf, indem er den Keeper umkurvte und humorlos zum 0:4 einschob. Somit machte unser Capitano einen Hattrick (Dreierpack) perfekt.
Im Anschluss hatte Louis noch einige scharfe Dinger herausgehauen und uns somit vor einem Gegentor bewahrt. Meiner Meinung nach war Louis auch der beste Mann auf dem Feld, da er uns mit seinen Paraden und Eins-gegen-Eins-Situationen im Rennen gehalten hatte.
Roßbrunn war übrigens ein sehr fairer Gegner, auch nach dem Spiel beim gemütlichen Zusammensein in deren Sportheim!“
(Eddy Nun)
„Wir trafen auf einen Gegner, der es uns nicht leicht gemacht hat. Darüber soll auch das Ergebnis von 0:4 nicht hinwegtäuschen. Zur Halbzeit hätte es auch 3:3 und am Ende 4:5 stehen können. Ich bin aber von A bis Z mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Jeder hat alles gegeben, auch wenn man sagen muss, dass mit Louis der beste Mann im Tor stand.
SG Roßbrunn war eine faire Mannschaft, die letztendlich unter Wert verloren hat,“ sagte DJK-Coach Malte Schulze-Happe nach dem Spiel.
Für das „Schmitteinander“ auf dem Platz sorgten Capitano Jonathan und sein Bruder Moritz mit folgenden Toren: 0:1 (23.) Moritz Schmitt - 0:2 (43.) / 0:3 (47.) / 0:4 (64.) Jonathan Schmitt.
(m.w.djk) mit Dank für die Unterstützung von Eddy und Malte.
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 29. September 2024
FV Stetten-Binsfeld-Müdesheim : DJK Retzstadt 4:1 (3:0)
Schon beim Aufwärmen der DJKler war auch dem Letzten der zahlreich mitgereisten Retzstadter Anhänger klar, dass ihr Coach Malte Schulze-Happe die Aufstellungen mit heißer Nadel gestrickt hatte, da er auf einige Altgediente zurückgreifen musste, um die Ausfälle einiger Stammspieler zu kompensieren.
Mit Steffen und Florian Schmitt, David Peter, Heiko Riedmann, Maximilian Hillinger und Dominik Mais standen sechs Spieler aus der Relegationsmannschaft 2014/15 auf dem Platz. Ihr Durchschnittsalter 37 Jahre. Nichtsdestotrotz wollten die Spieler das Kellerduell so gut wie eben möglich gestalten, um beim Revierrivalen in Binsfeld zu punkten.
Das Wetter war gut und die Kulisse erinnerte an Duelle aus früheren Tagen, als der Familiensonntag auf dem Sportplatz verbracht wurde. Nur die erwartete Derbystimmung wollte nicht aufkommen. Das mag daran gelegen haben, dass das Spiel nicht auf Augenhöhe verlief, sondern die Gastgeber von der zehnten Minute an spielbestimmend waren.
Der frühe Ausfall von Maxi Hillinger und Steffen Schmitt gleich zu Beginn der Partie hinterließ Spuren, da beide trotz ihres Alters immer noch Impulse nach vorne geben können.
In der 16. Minute machte Nico McClear seinem Namen alle Ehre und machte mit einem Kullerball auf den langen Pfosten das 1:0 klar.
Das 2:0 fiel genauso blöde, nachdem der Ball durch den DJK-Fünfer flipperte, bis er schlussendlich genau vor die Füße von Michael Gerhard fiel. Der musste nur noch den Ball antippen, um ihn über die Linie zu bringen. Für den 3:0-Pausenstand sorgte Maxim Kimmel in der Nachspielzeit (45'+2) der ersten Halbzeit.
In den zweiten 45 Minuten stand hauptsächlich DJK-Keeper Louis Nun im Mittelpunkt, der in der regulären Spielzeit einige Hochkaräter der Gastgeber vereiteln konnte. Erst in der Nachspielzeit (90'+3) musste er sich gegen den Strafstoß von Sebastian Lehrmann zum 4:0 geschlagen geben. Mit dem Schlusspfiff (90'+4) gelang Altmeister Heiko Riedmann noch der Ehrentreffer zum 4:1 für die unterlegene DJK per Kopfball.
Letztendlich muss man sagen, dass der Sieg der Gastgeber aufgrund der Torchancen in der zweiten Hälfte auch in der Höhe in Ordnung ging. Die Retzstadter fanden durch das Fehlen einiger ihrer wichtigen Säulen nie richtig ins Spiel. Trotz Unterstützung namhafter und verdienter Fußballer, gemischt mit neuen, jungen Spielern, war es letztendlich ein „zusammengewürfelter Haufen", der aus der Not heraus geboren wurde. Kein Vorwurf an das Team, aber es war leider nicht mehr drin!
Auch Schiedsrichter Lukas Brand vom TSV Grombühl hatte wenig Mühe mit beiden Teams und brachte das Spiel völlig unaufgeregt über die Zeit.
Den Unterstützern auf und neben dem Platz ein großes Dankeschön, dass sie auch in schlechteren Zeiten der Mannschaft und der DJK treu bleiben.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 22. September 2024
DJK Retzstadt : SV Kürnach 1:4 (0:3)
Die Torschützen: 0:1 (30.) Luca Schmid, 0:2 (38.) Sandro Rahner, 0:3 (43.) Luca Schmid, 0:4 (63.) Hendrik Gökduman, 1:4 (74.) Matthias Züchner.
Der junge Schiedsrichter Noan Jürris leitete die Partie nahezu fehlerfrei.
Der Spielbericht in Textform entfällt, da Dalle-TV (Peter Kemp) einen Film über das Spiel und ein Interview mit Coach Malte gemacht hat.
Hier geht es zum Spiel DJK : Kürnach
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 15. September 2024
SB DJK Würzburg : DJK Retzstadt 1:2 (1:0)
Einfach war der Gang für die Retschter zum Auswärtsspiel mit einer Serie von drei Niederlagen im Gepäck sicherlich nicht. Zudem stand mit der DJK Würzburg auch noch eine Mannschaft aus dem obersten Regal auf dem Programm.
Lesen wir einmal, was Capitano Jona nach dem Spiel gesagt hat:
„Es war aus meiner Sicht ein durchwachsenes Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwergetan, Chancen zu kreieren. Der Gegner ist dafür mal wieder mit der ersten Chance in Führung gegangen. Sie hatten dann auch noch einige weitere gute Chancen. Da können wir uns bei unserem Keeper bedanken, dass wir da nicht höher zurückliegen.
In der zweiten Halbzeit haben wir aber ein ganz anderes Gesicht gezeigt! Wir waren deutlich besser im Spiel, haben gut verschoben und kaum noch Chancen zugelassen. Der Elfmeter hat uns dann weiter Aufwind gegeben. Leider haben wir im Angriff die Räume, die uns der Gegner dann geboten hat, durch unsauberes Passspiel nicht nutzen können.
Am Ende wurden wir aber dafür belohnt, dass wir bis zum Ende weiter gefightet und an den Sieg geglaubt haben. Für uns ganz wichtige drei Punkte!“
Auch Coach Malte Schulze-Happe, der aufgrund von Personalproblemen persönlich zwischen den Pfosten stand, äußerte sich wie folgt:
„Wenn die das Zwei- oder Dreinull nachlegen, wäre es für uns richtig, richtig schwer geworden, zurückzukommen. Aber gut, wir sind drangeblieben und haben uns das Glück zurück erarbeitet. Endlich wurden wir für ein phasenweise gutes Spiel belohnt. In der zweiten Halbzeit haben wir so gut wie gar nichts mehr zugelassen, dementsprechend war der Sieg nicht unverdient, wie mir auch Würzburgs Trainer Irvin Skopljak nach dem Spiel bestätigte."
So hat m.w. das Spiel gesehen:
Das frühe Tor zum 1:0 aus der 4. Minute durch Yannik Gschlössel per Kopf ließ bei den Würzburgern vermutlich den Anschein erwecken, ein leichtes Spiel gegen die Gäste aus Retzstadt zu haben. Zwar hatten die Männer um Spielführer Timo Pfeuffer zwei weitere Gelegenheiten, zu erhöhen, doch der Ex-Profi-Torwart Schulze-Happe parierte glänzend und hielt seine Elf im Spiel. Die Rot-Schwarzen-DJKler waren nicht die schlechtere Mannschaft, denn auch sie erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit auch die eine oder andere gute Gelegenheit, um den Ausgleich zu erzielen. So langsam kam auch wohl bei den Spielern der Gedanke auf, dass für sie hier doch mehr zu holen sei, und so legten sie nach der Pause noch eine Schüppe drauf.
Die Hausherren wirkten völlig überrascht von dem selbstbewussten und mutigen Auftreten der Gäste, das ihrer stellenweise überheblichen Spielweise gar nicht entgegenkam. Oft genug war aus den Reihen der Grün-Weißen die Aufforderung zu hören: Spielt endlich wieder Fußball!
Doch Retzstadt ließ nicht mehr viel zu, denn ab dem Mittelfeld war hinten alles dicht. Die oft kritisierte Defensive leistete sehr gute Arbeit. In der Offensive wurde gerannt und geackert, wobei man nicht verheimlichen darf, dass das Kurzpassspiel nicht immer optimal lief und dadurch einiges liegen blieb. Trotz allem gelangte Jonathan Schmitt in den gegnerischen Fünfer, wo er strafstoßwürdig gefoult wurde. Der Capitano übernahm selbst die Verantwortung und haute das Leder humorlos zum 1:1-Ausgleich (53.) in die Maschen. Völlig verdient und zum richtigen Zeitpunkt!
Das Team von Übungsleiter Irvin Skopljak war jetzt angeknockt und wirkte stellenweise ratlos. Es gab Phasen, da wurde der Ball in der eigenen Hälfte über Gebühr hin und her geschoben. Zudem war ihr Spielmacher und Torgarant Pfeuffer völlig abgeschirmt.
Keeper Malte S.-H. hatte in der zweiten Halbzeit einen relativ ruhigen Job, wobei sein Gegenüber gut beschäftigt war. Ein ganz dickes Ding von Hannes Full konnte er gerade noch mit den Fußspitzen vor dem sicheren Einschlag retten. Es entwickelte sich ein spannendes, aber faires Spiel vor 100 Zuschauern im DJK Stadion.
Auch für die ca. 40 mitgereisten Retzstadter Anhänger, die schon eine Punkteteilung als Erfolg verbucht hätten, wurden die letzten Minuten zur Nervensache. In der 90. Minute kamen die Platzherren doch noch einmal gefährlich vor das Gästetor, doch der Ball ging, ohne einen Abnehmer zu finden, quer durch die Box. Aufatmen bei den Retzstadtern, die ihrerseits wieder Fahrt aufnahmen, um die von Schiri Tayfun Akyol angekündigten drei Minuten Nachspielzeit für einen Gegenschlag zu nutzen. So bekamen sie im rechten Halbfeld einen Freistoß zugesprochen, der in Folge zur Ecke abgewehrt wurde. Die Ecke schickte Manuel Skrabs präzise in den Fünfer, wo Goldköpfchen Hannes Full mit einem höflichen Diener zum alles entscheidenden 1:2 (93.) reinköpfte.
Vor dem Spiel waren die Würzburger mit Blick auf die Tabelle unbestritten in der Favoritenrolle. Dennoch ist die Elf aus Retzstadt immer wieder in der Lage, auch als vermeintlicher Underdog einer Spitzenmannschaft den Zahn zu ziehen, wenn auch das Spielglück mit im Spiel ist. Mit Tayfun Akyol vom FV Türk Gücü Schweinfurt stand zudem auch ein fähiger Unparteiischer auf dem Platz.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 08. September 2024
DJK Retzstadt : FT Würzburg 0:5 (0:1)
Das erste Aufeinandertreffen von DJK und Freien Turnern, bei dem es um Punkte ging, ging klar an die Würzburger. Das Ergebnis spiegelt allerdings den Spielverlauf nicht wider. Vor allem in der ersten Halbzeit waren unsere Jungs von Beginn an hellwach, kombinationsstark und einsatzbereit. In den ersten zehn Minuten hatten wir zwei Abschlüsse durch Jona, denen tolle Kombinationen vorausgingen. Leider mussten zwischen Minute 15 und 20 mit Domi Mais und Mori gleich zwei Spieler verletzungsbedingt die Segel streichen. Die DJK-Elf ließ dennoch nicht nach. Gefährliche Situationen entwickelten sich jetzt mehr aus Standards. Die FT setzte auch Nadelstiche. Dennoch fiel das 0:1 durch Fabian Hummel Mitte der ersten Halbzeit überraschend, zumal aus abseitsverdächtiger Position nach einem Steckpass in den Strafraum. Danach drehten unsere Mittelfeldmotoren weiter auf hohen Touren und die Abwehr ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Nur die Tore fehlten.
Auch in die zweite Halbzeit starteten unsere Jungs mit dem sichtbaren Willen, das Spiel zu bestimmen und noch zu drehen. Jetzt scheiterte Hannes mit Fuß und Kopf in den Anfangsminuten. Und wieder platzte ein Gegentor in die Drangphase. Die DJK ließ sich auch dadurch nicht entmutigen und versuchte es jetzt mit etlichen gefährlichen Fernschüssen von Rene, Simon und Manu. Als auch damit kein Erfolg verbucht werden konnte, schwanden dann aber doch allmählich Hoffnungen und Kräfte. Unsere Mannschaft gab nie auf. Dennoch tauchten die Turner am Ende des Spiels öfter vor Torwart Dominik Clement auf und machten daraus noch drei Buden. Vor allem Dank der FT-Cleverness vor dem Tor fand das insgesamt ausgeglichene Spiel einen klaren Sieger.
Es war dennoch eine Leistung, auf die man aufbauen kann. Es hat sich gezeigt, dass wir unser Spiel auch gegen eine Spitzenmannschaft aufziehen können. Einstellung und Einsatz haben gestimmt. Es wurden Wege gegangen, um Anspielstationen zu schaffen. So kamen die Bälle auch überwiegend an und blieben länger in unseren Reihen. Zudem wurden torgefährliche Abschlüsse kreiert. Wollen wir hoffen, dass die Verletztenliste jetzt nicht noch länger geworden ist, und fahren wir mit demselben Mut am nächsten Sonntag zur DJK nach Würzburg.
(Erhard Schmitt)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 01. September 2024
FV Kickers Würzburg II : DJK Retzstadt 3:2 (1:1)
Die DJK stand bei sengender Hitze kaum auf dem Platz, da wurde sie gleich kalt erwischt. Tobias Nöth nutzte den ersten Angriff der Heimmannschaft, um sie nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung zu bringen. Retzstadt fand schnell in die Ordnung zurück, sodass ihr Kapitän Jonathan Schmitt seinen Lauf über rechts mit einem tadellosen Heber aus spitzem Winkel ins hintere Eck zum 1:1 (23.) abschließen konnte.
Nach einigen Halbchancen auf beiden Seiten und der Gelegenheit für Schiri Sascha Benz vom 1. FC Gerolzhofen DJK-Coach Schulze-Happe wegen einer Belanglosigkeit die vorgefertigte Gelbe zu zeigen, ging es zur Abkühlung in die Kabine.
Zurück auf dem Platz erarbeiteten sich die Retzstadter die ersten guten Gelegenheiten, von denen eine 100 %ige aus kurzer Distanz am Pfosten endete. Nur vier Minuten später eine Szene, die auf Seite der DJK zu berechtigten Protesten führte. Jonathan Schmitt wurde im Fünfer glasklar von den Beinen geholt, doch Schiri verwehrte ihm den Strafstoß und so ging es mit offenem Visier weiter.
Nachdem DJK-Keeper Clement noch mit einer starken Fußabwehr das Unentschieden halten konnte und etwas später sogar die Latte rettete, konnte Tobias Nöth in der 58. sein Team erneut mit 2:1 in Führung bringen.
Auf Seite der Gäste belohnte sich Capitano Schmitt nur sieben Minuten später (65.) für seinen unermüdlichen Einsatz mit seinem zweiten Tor zum 2:2-Gleichstand.
Für den Schlusspunkt sorgte Nicholas Liese in der 90. Minute mit einem umstrittenen Treffer zum 3:2. Liese soll den Steckpass mit der Hand mitgenommen haben, um hinter die Reihen zu kommen. So konnte er alleine auf Keeper Dominik Clement zugehen und das Leder an ihm vorbei ins Netz hauen. Mit Wiederanstoß war dann auch die Hitzeschlacht beendet.
Die Kickers haben letztendlich einen glücklichen Sieg eingefahren, der sie in der Tabelle vor die DJK schob. Da die Anzahl der Torchancen auf beiden Seiten gleich war, kann man aus Retzstadter Sicht die Schiedsrichterleistung für den ungünstigen Ausgang mitverantwortlich machen.
Fehler 1: Der nicht gegebene Elfer zugunsten Jonathan Schmitt. Fehler 2: Schmitts Alleingang aus der 30. Minute auf das FV-Tor, das wegen Abseits abgepfiffen wurde. Schmitt stand beim Abspiel aber mindestens 2 Meter vor der Abwehr. Selbst der Gegner hatte auch kein Abseits gesehen und auch nicht protestiert. Die Chance für Jonathan, das Tor zu machen, wurde ihm genommen.
Fehler 3: Das nicht geahndete Handspiel, das in der Folge zum 3:2 führte.
Vielleicht war Herr Benz aufgrund der Hitze auch nur etwas Laufmüde, denn bei allen drei Situationen stand er gut 35 Meter vom Ballgeschehen entfernt. Die richtige Entfernung, um die Situation im Strafraum opjektiv beurteilen zu können. ;-)
Info für zukünftige Gastmannschaften der Kickers: Es gibt keine Trainerbänke. Als Geste der Gastfreundschaft wird eine Bierbank auf freiem Feld angeboten, die allen Wetterbedingungen (Hitze, Schnee, Regen…) ausgesetzt ist. Am Spieltag gegen die DJK waren es ca. 48° in der Sonne. Die Heimmannschaft platzierte sich dagegen, geschützt durch einen mobilen Pavillon im kühlen Schatten der Vereinsräume. Auf Nachfrage ließ man wissen, dass sich die Gäste ihren Wetterschutz selber mitbringen müssen.
Hm! Tornetze, Eckfahnen und Spielbälle werden aber vom Gastgeber gestellt.
Eintritt: Frauen, Behinderte und deren Begleitpersonen zahlen Eintritt.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 25. August 2024
DJK Retzstadt : TSV Erlabrunn 1:5 (0:1)
Das Spiel ging hoch mit 1:5 verloren. Das lag nicht an den Spielanteilen. Aber Erlabrunn hat wesentlich mehr klare Chancen herausgespielt. Unsere DJK-Jungs konnten spielerisch nicht wirklich mithalten und hatten dieses Mal leider auch nicht die Kraft, in der zweiten Halbzeit den inneren Schweinehund zu überwinden und über den Kampf ins Spiel zu kommen. Zu schnell verpuffte das Aufbauspiel, weil es effektiv gestört wurde. Wir hatten deshalb nur wenige echte Chancen.
Der Ticker:
15.07 Uhr: Anpfiff durch den noch sehr jungen Schiedsrichter Noris Lunze von den Würzburger Kickers und unter Kamerabeobachtung von Peter Kemp von Dalle TV; Retzstadter Ultras stimmkräftig von Anfang bis Ende.
15.14 Uhr: Kombination Erlabrunn über mehrere Stationen, Keeper Louis Nun wirft sich dem Stürmer in den Weg.
15.15 Uhr: Eckball flach in die Mitte, abgefälschter Schuss Erlabrunn.
15.22 Uhr: Tor durch Stefan Wirthmann der Erlabrunner aus 40 Metern linke Außenlinie; sehr hoher Ball wird in die Umlaufbahn geschickt, genau in den Strahlwinkel der Mittagssonne, und fliegt ins Dreieck zum 0:1 (16.); sieht für Torwart Nun blöd aus.
15.25 Uhr: Glänzende Reaktion von Louis nach der nächsten Kombination der Erlabrunner Moritz Herbert und Jonas Hohmann.
15.28 Uhr: Wieder Louis, Moritz Herbert taucht frei vor ihm auf, wehrt den Schuss mit dem Oberschenkel zur Ecke ab.
15.29 Uhr: Diskussion um ein mögliches Foul an Hannes Full im gegnerischen Strafraum.
15.35 Uhr: Erlabrunns Herbert alleine durch, Olli Dippold rettet in hoher Not.
15.38 Uhr: Wieder derselbe Spieler nach langem Schlag frei vor Louis, der abermals pariert.
15.40 Uhr: Hannes holt sich Gelb an der Mittellinie, er wirkt frustriert.
Halbzeitpause: Nur 0:1: Hoffnung auf unseren 2. Halbzeit-Effekt lebt.
16.06 Uhr: Anpfiff zur zweiten Halbzeit
16.08 Uhr: Kalte Dusche! Erlabrunns Tim Schmitt marschiert von hinten bis vor zum DJK-Sechzehner; Slalom durch die Reihen und passt nach links zu Yannik Freitag; trockener Schuss ins lange Eck zum 0:2 (48.).
16.12 /16.14 Uhr: weitere Chancen für Erlabrunn.
16.15 Uhr: Maxi Hillinger kommt rein, sorgt für frischen Wind und ersten Alarm in Halbzeit zwei vor dem Erlabrunner Tor.
16.17 Uhr: Louis muss mit rechter Faust klären und trifft dabei René Lehrmann im Gesicht – es geht aber weiter.
16.33 Uhr: Wieder eine tolle Kombination des Gegners, wieder über linke Angriffsseite findet der Ball den Weg erneut durch Yannik Freitag ins lange Toreck zum 0:3 (72.).
16.37 Uhr: Hannes trifft die Latte mit einer Kopfball-Verlängerung eines weiten Freistoßes von Domi Mais.
16.41 Uhr: Langer Schlag bis in unseren 16er; die unsortierte Innenverteidigung nutzt Erlabrunns Moritz Herbert aus mit Heber über Louis Nun ins Tor zum 0:4 (81.)
16.43 Uhr: Jona Schmitt mit 16-Meter-Drehschuss ins obere rechte Eck zum 1:4 (82.).
16.44 Uhr: Erneut profitiert M. Herbert von Abwehrfehler und macht das 1:5 (83.).
16.51 Uhr: Eine letzte Parade des Erlabrunner Torhüters Maximilian Bienias nach Schuss von Dominik Mais.
(Bericht von Erhard Schmitt)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 18. August 2024
TSG Estenfeld : DJK Retzstadt 1:3 (0:1)
Mit dem Auswärtsspiel gegen den TSG Estenfeld sollte die erste englische Woche der noch jungen Saison beendet werden. In der Historie ließ sich kein Aufeinandertreffen beider Mannschaften seit 2012 mehr finden, sodass man vom „ersten Mal“ sprechen konnte.
Die Kreisliga-Absteiger aus Estenfeld waren insofern nicht zu unterschätzen, da sie den Spitzenmannschaften der SG Hettstadt/Greußenheim und dem ASV Rimpar je einen Punkt abgewinnen konnten. Retzstadts Bilanz wies dagegen einen Sieg gegen Leinach auf.
Für die Leitung der Partie wurde Schiedsrichter Harald Stadelmann vom ASV Ippesheim angesetzt. Ob es an dem kräftezehrenden Spiel gegen die FSG Leinach oder an der rezeptfreien Schluckimpfung im Impfzentrum „Ower de Höh“ lag, dass die Retzstadter in der Anfangsphase noch nicht so richtig ins Spiel fanden, war nicht auszumachen.
Es gehört schon fast zum Standard, dass kurz nach Anpfiff erst einmal Keeper Nun getestet wird. Fischte er am Donnerstag schon in der Anfangsphase ein Ding aus dem Winkel, musste Louis gegen Estenfeld in der dritten einen Kopfball aufs kurze Eck vor dem Einschlag parieren. Dabei prallte Louis Nun mit dem Körper gegen den Pfosten und musste kurz behandelt werden.
Obwohl die Gastgeber spielerisch überlegen waren, kamen die Gäste aus Retzstadt auch zu ihren Möglichkeiten. Eingeleitet von René Lehrmann marschierte Capitano Schmitt über links nach vorne, doch Jonathan übersah den zentral mitgelaufenen Mitspieler und verdaddelte sich im Zweikampf.
Das dickste Ding hatte wohl Hannes Full in der 19. Minute am Fuß. Wieder war es René, der dieses Mal Hannes hinter die Linien schickte, sodass er nur noch viel Rasen und TSG-Keeper Felix Röder vor sich hatte. Doch Hannes verlor die Nerven und Röder gewann das Duell. Schade, dass bei Hannes der Knoten noch nicht platzen wollte. Auf der Gegenseite war Louis Nun der große Rückhalt und hielt seine Bude sauber. Und als die 45 anwesenden Zuschauer mit einem „null zu null“ Pausenstand rechneten, fiel nach einer Ecke das 0:1 (45.) für die DJK. Der Ball kam aufs kurze Eck und war plötzlich hinter der Linie. Der Torwart nahm das Ding auf seine Kappe, der Schiedsrichter notierte David Peter als Torschütze.
Zur zweiten Halbzeit verstärkte TSG-Trainer Sebastian Niedermayer seine Defensive, indem er zwei Offensivspieler aus dem Rennen nahm und mit den Abwehrspielern Robin Raab und Simon Streit besetzte. Ob das ein guter Plan war, sollte der weitere Spielverlauf zeigen.
DJK-Coach Malte Schulze-Happe vertraute weiterhin auf Bewehrtes wie auf René Lehrmann der sich in den letzten Spielen immer mutiger zeigte und seinen starken Fuß für Schüsse aus der zweiten Reihe einsetzte. Der Matschwinner aus dem Leinach-Spiel sah wieder eine Lücke und zielte flach aufs rechte Eck. Doch Schlussmann Felix Röder konnte reagieren und den Ball noch vor der Linie abfangen.
In der 64. platzte auch endlich der Knoten für Hannes Full nach guter Vorarbeit von Jonathan Schmitt und Eddy Nun. Hannes stand genau richtig in der Box, um den Steckpass zum 0:2 einzunetzen.
Den Hausherren blieben noch 25 Minuten, um wieder heranzukommen, doch sie ließen ihre wenigen Möglichkeiten ungenutzt, da auch Louis Nun wieder seine Finger im Spiel hatte.
Auf der anderen Seite sah es anders aus, da ging Hannes Full mit dem Ball in die Box und wurde beim Vorbeigehen vom letzten Mann Felix Röder gehalten. Der Schiri zeigte auf den Punkt, ließ Milde walten und zeigte dem Schlussmann nur die Gelbe.
Den Strafstoß übernahm Capitano Jonathan Schmitt und platzierte das Spielgerät eiskalt zur 0:3 (87.) Führung im Tor.
Die Gastgeber kamen in der 90. Minute doch noch zum Ehrentreffer. Moritz Ackermann wurde der Ball an der Strafraumgrenze zugespielt. Er ließ den Ball aufspringen und überlistete den zu weit vor dem Tor stehenden DJK-Torwart mit einem gefühlvollen Heber.
Somit endete eine Partie mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Aufgrund der vielen Fehlpässe im Kurzpassspiel und der fehlenden Ordnung im Spielaufbau ging, trotz einiger guter DJK-Möglichkeiten, die erste Runde an Estenfeld. Die zweite Runde dagegen klar an die DJK, die sich steigerten und Fußball spielten.
„Wir haben uns das Glück zurück erarbeitet, aber auch Estenfeld hatte seinen Chancen. Allerdings hatten wir wieder einen sehr, sehr guten Torwart und aufgrund unseres Chancen-Plus letztendlich auch verdient gewonnen“, sagte Coach Schulze-Happe nach dem Schlusspfiff.
Am kommenden Sonntag kommt mit dem TSV Erlabrunn der nächste Prüfstein in den DJK-Sportpark. Erlabrunn steht mit 8 Punkten auf dem 8. Platz. Die Retzstadter liegen mit 6 Punkten nur einen Steinwurf dahinter auf Platz 10. Es darf eine Partie auf Augenhöhe erwartet werden.
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 15. August 2024
DJK Retzstadt : (SG) FSG Leinach 3:2 (0:1)
Die Voraussetzungen für ein spannendes Abendspiel zwischen zwei Mannschaften, die endlich ihre Sieglosserie beenden wollten, konnten nicht besser sein. Und so fanden sich bei angenehmen Temperaturen gut 110 Fußballbegeisterte zum Kellerduell zwischen der gastgebenden DJK Reztstadt und der Spielgemeinschaft FSG Leinach im DJK Sportpark ein.
Beide Teams haben bisher einen klassischen Fehlstart mit drei Niederlagen in die Saison hingelegt. Es musste unbedingt ein Sieg her.
Die Leinacher zeigten gleich zum Auftakt, dass sie nicht gewillt waren, eine vierte Niederlage zu akzeptieren, und legten vor ihren gut 40 mitgereisten Anhängern ordentlich los. Und so musste sich der wiedergenesene DJK-Keeper Louis Nun nach sieben Minuten richtig strecken, um einen Schuss von Moritz Ankenbrand aus dem Winkel zu fischen.
Was Ankenbrand nicht gelang, sollte Fabian Denk in der 16. Minute gelingen, nachdem er von Christian Roos im Fünfer angespielt wurde und das 0:1 klarmachen konnte.
Unglaublich, wie Roos nach einem 30-Meter-Sprint über die linke Flanke entlang ungehindert in die Retschter- Box kommen konnte und dort zwei Abwehrspieler stehen ließ, um den zentral positionierten Denk in Szene zu setzen.
Lange Gesichter bei den Gastgebern, die von Co-Trainer Dominik Mais betreut wurden. Spätestens jetzt sollte auch dem letzten Retzstadter klar geworden sein, welche Parole Leinachs Trainer Benjamin Brändlein seinen Jungs mit auf dem Weg gegeben hatte.
Was nun folgte, war ein offener Schlagaustausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Eine davon nutzte der Ex-Leinach-Legionär Steffen Schmitt in der 19. Minute. Schmitt kam an der Linie des Fünfers an den Ball und brachte ihn mit lautstarker Unterstützung der „Retschter Ultras“ zum 1:1-Ausgleich im Tor unter.
Leinachs Antwort sollte aber nicht lange auf sich warten lassen und er folgte auf dem Fuß. Ein Einwurf von links auf Höhe des Sechzehners, und die Kopfballverlängerung kam zu Christian Roos in die Box. Der ließ Louis Nun im Tor der Gastgeber keine Chance und stellte den alten Abstand wieder her. Nach 22 Minuten stand es nicht unverdient 1:2 für die FSG.
Danach kam es zur Schlüsselszene, die eine härtere Gangart für das gesamte Spiel einläutete. Christian Roos, der bis dahin beste Leinacher auf dem Platz, packte den Übermut, indem er sein Schauspieltalent unter Beweis stellen wollte.
Retzstadt Nr. 7 Steffen Skrabs trennte ihn zwar körperbetont, aber regelkonform vom Ball. Roos sah es anders und trat Sekunden später nach. Bis hierhin eine klare Sache für den Schiri, rot zu ziehen, doch er tat es nicht und die Szene ging weiter. Skrabs, auch kein Kind von Traurigkeit, stempelte seinerseits Roos, der darauf wie angeschossen abhob und sich beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre die Schulter verletzte. Schiri Norbert Karl beließ es bei eine Verwarnungen für beide Spieler (32.).
Für den ehemaligen Leinacher LL-Spieler Roos war dann auch Feierabend, da seine Schulterverletzung kein Weiterspielen mehr zuließ.
Nachdem sich die Gemüter auf und neben dem Platz wieder etwas beruhigt hatten, ging es unvermindert aber körperbetont weiter. Kurz vor dem Seitenwechsel, nach einem perfekt herausgespielten Angriff über rechts, hatte Capitano Jonathan Schmitt die wohl größte Chance auf den Ausgleich. Sein Schuss aus spitzem Winkel passierte dabei leider wenige Zentimeter den langen Pfosten.
Die darauffolgende Pause nutzten beide Teams, um neue Kräfte zu bündeln, denn keiner wollte am Ende des Tages mit null Punkten das Tabellenschlusslicht bilden.
Schiedsrichter Volker Karl vom FC Hopferstadt, der in der ersten Halbzeit schon durch fragwürdige Entscheidungen im Fokus stand, pfiff pünktlich zur zweiten Runde auf der „Retzstadter Liegewiese" an.
Die dem Rückstand hinterherlaufenden Hausherren kamen gut motiviert aus der Pause und zeigten sich sehr angriffslustig, was der FSG offensichtlich vor Probleme stellte. Einer der Schießfreudigen war René Lehrmann, der nach einigen Fehlversuchen endlich den gewollten Ausgleich zum 2:2 (55.) eintüten konnte. In den verbleibenden 35 Minuten Spielzeit war richtig Feuer unterm Dach, denn eine Punkteteilung war am 4. Spieltag keine Option. Die Nickeligkeiten in Form von Schubsern, Trikotziehen und Tritten in den Hacken häuften sich so weit, dass nicht nur die Spieler auf dem Platz aneinandergerieten, sondern auch die Trainerteams inkl. der Ersatzspieler zum Gegenangriff ausrückten. Zwischendrin ein hochbetagter Schiedsrichter Karl, der sichtlich überfordert war.
Wenn nicht gerade gekratzt und gebissen wurde, rollte der Ball auch weiter. Steffen Schmitt setzte einen Freistoß aus spitzem Winkel ans Lattenkreuz und auch Leinach hatte mit einem Schuss an den Innenpfosten Pech. Das Chancenplus lag letztendlich aber bei den Hausherren, die weniger giftig, sondern willensstark waren. Das alleslösende Tor für die Gastgeber fiel dann in der 94. Minute durch René Lehrmann, der aus der Volksversammlung in der Box abzog und den Lucky-Punch im Tor unterbrachte. Der Jubel der Spieler und DJK-Anhänger hätte beim Gewinn der „Strullendorfer Stadtmeisterschaft“ nicht größer sein können. Knapp zwei Minuten später wurde das Spektakel, zu dem beide Mannschaften beigetragen haben, auch beendet.
Für die Zuschauer, welcher Color auch immer, war es sicherlich eine unterhaltsame Partie mit Szenen, die aber so auf dem Sportplatz nichts zu suchen hat!
Durch ihre Stehauf-Mentalität und den unbedingten Willen nach zweimaligem Rückstand zurückzukommen, kann man den Retzstadter Sieg als verdient werten!
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 11. August 2024
FSV Holzkirchhausen/Neubrunn : DJK Retzstadt 3:1 (1:0)
Die DJK tut sich weiterhin schwer in die Saison zu kommen und hat auch das dritte Spiel in Folge verloren. Dabei stand mit Holzkirchhausen/Neubrunn eine lösbare Aufgabe auf dem Programm, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen.
Die erste Duftmarke in Form eines Kopfballs, der das Tor nur knapp verfehlte, setzten die Gäste in der vierten Minute. Danach überließen sie aber den Hausherren das Feld, die auffällig oft mit ihren schnellen Leuten über ihre rechte Flanke in die Retschter Box kamen und dort für mächtigen Alarm sorgten. In der 19. Minute fiel dann auch das längst fällige 1:0-Führungstor durch einen Kopfball des zuvor eingewechselten Jonas Kemmer. Ein weiteres Tor hatte Max Faulhaber in der 39. Minute auf dem Fuß, nachdem er wieder von rechts in die Box bedient wurde. Sein Schuss konnte aber glänzend von DJK-Keeper Dominik Clement pariert werden.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen auch die Retschter endlich aus den Pötten und zeigten sich vermehrt vor dem Tor des FSV. Als Spielführer Schmitt knapp vor dem Sechzehner abgeräumt wurde, kam es zum Freistoß, der aber nichts einbrachte. Drei Minuten darauf eine Flanke von René Lehrmann auf Hannes Full der per Kopf zu Capitano Jonathan Schmitt verlängerte. Doch der schob vorbei und wird sich am meisten geärgert haben, weil er solche Gelegenheiten normalerweise mit Adiletten am Fuß einnetzt. So blieb es beim verdienten Spielstand von 1:0 für den FSV zur Pause.
Keine zwei Minuten aus der Kabine kam Capitano Schmitt über links in die Box, ließ einen Abwehrspieler stehen und brachte seinen zentral stehenden Bruder ins Spiel. Moritz konnte den Ball mit der Fußspitze verlängern und zum 1:1 (47.) ins lange Eck schieben.
Die leise Hoffnung der DJKler auf mehr fand in der 53. Minute ihr vorläufiges Ende, als Patrick Knauer einen 17-Meter-Freistoß von rechts ins lange Eck schoss und zur erneuten Führung von 2:1 einlochte. Keeper Clement konnte reagieren, doch ihm fehlten wenige Zentimeter, um den Ball ums Eck zu lenken.
Genau 10 Minuten später die gleiche Situation. Freistoß durch Patrick Knauer, der die Schwachstelle in der DJK-Defensive bereits kannte, und es stand nach 61. Minuten 3:1 für den Gastgeber.
Verständlich, dass sich die Führenden zurückzogen, um das Ergebnis zu verwalten. Für die Männer von Malte Schulze-Happe aber kein Grund, aufzugeben. Trotz der brüllenden Hitze rannten und stürmten sie, als gäbe es kein Morgen.
Was wäre ein Spiel ohne strittige Szenen? Moritz Schmitt wurde im Sechzehner klar gefoult (67.). Erst als die Rot-Schwarzen protestierten, nahm Schiri Holger Geis die Situation wahr und befragte die beteiligten Spieler. Nachdem FSV-Spieler Marcel Schneider zuerst die Berührung, die Schmitt zu Fall brachte, zugegeben hatte, zog er seine Aussage gegenüber dem Schiedsrichter wieder zurück. Ob so ein Verhalten bei einer 3:1-Führung nötig war, da hat jeder seine eigene Meinung. Fair: Im Sinne des Sports war es keinesfalls!
Nichtsdestotrotz marschierte Retzstadt weiter und beschäftigte Tormann Björn Karl, der sich in der zweiten Halbzeit als bester FSV-Spieler auszeichnen konnte. Am Schluss des Tages blieb es beim Sieg für Holzkirchhausen/Neubrunn die 50 Minuten das Spiel machten und von zwei Freistoßtoren profitierten, die so nicht fallen dürfen.
Die Gäste aus dem schönen Weinort Retzstadt haben gerade in der Anfangsphase gepennt und es nicht geschafft, ihre linke Seite dichtzumachen. Was man ihnen aber nicht vorwerfen konnte, ist ein fehlender Kampfgeist bis zur letzten Minute, auch wenn es nur um Ergänzungskorrektur ging. Mit dem ersten Dreier wird sich das Blatt wenden, sodass mit ihnen wieder zu rechnen ist.
Den verletzten Spielern gute Besserung!
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Auswärtsspiel am 04. August 2024
ASV Rimpar II : DJK Retzstadt 2:0 (1:0)
Die DJK aus Retzstadt musste auch im zweiten Gruppenspiel eine Niederlage einstecken und befindet sich zurzeit im Tabellenkeller.
Obwohl die Mannschaft um Capitano Jonathan Schmitt die Schlagzahl gegenüber der Heimniederlage vom letzten Wochenende massiv erhöhte, konnte sie gegen den ASV Rimpar keinen Treffer erzielen. Dabei hatten sie in der ersten Halbzeit überwiegend das Spiel gemacht und den Gastgeber schon so gut wie an der Angel.
Doch wie so oft fehlte es der DJK an Genauigkeit im Abschluss und auch am nötigen Glück, sodass gute Chancen liegen blieben. Moré, Hannes, Jonathan, Steffen und René hätten gut vorlegen können.
Die Rimparer erarbeiteten sich vergleichsweise wenige Möglichkeiten. Zweimal scheiterten sie an Dominik Clement, der den erkrankten Stammtorwart Louis Nun gut vertrat. Dominik machte einmal die kurze Ecke dicht und blockierte somit einen Schuss aus kurzer Distanz. Ein anderes Mal fischte er einen Fernschuss aus dem Winkel.
In der 43. Minute dann ein herber Rückschlag für die DJK. Ihr bis dahin sehr dynamischer Mittelfeldspieler Moré Bouampissika N'oueni wurde an der Außenlinie unsanft vom Spielfeld gegrätscht und somit verletzt aus dem Spiel genommen. Zurzeit steht der Verdacht auf Kreuzbandriss im Raum.
Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte dann der nicht gerade als Torschütze bekannte Sven Mahler seinen Auftritt. Mahler nagelte das Leder wie mit einem Strich gezogen aus gut 30 Metern unters rechte Lattenkreuz zur 1:0-Führung. Ein Freistoß, wie aus dem Bilderbuch, gegen den Tormann Dominik Clement machtlos war.
Direkt im Gegenzug prüfte René Lehrmann noch einmal ASV-Keeper Fabian Christof mit einem strammen, flachen Schuss, den er noch knapp im Nachfassen vor dem heranstürmenden Manuel Skrabs sichern konnte. So blieb es bei der 1:0-Führung, mit der Schiedsrichter Steffen Kraus die Spieler in die Pause schickte. Kraus selber startete gut in die Partie, ließ dann aber mit zunehmender Spieldauer zum Nachteil beider Mannschaften sehr stark nach. Die Vermutung lag nahe, dass er zum Mittagessen nach Hause wollte, was auch erklärt, warum er die gesamte Partie vorzeitig beendete.
Gleich zu Beginn der 2. Hälfte hatte Capitano Schmitt ein ganz dickes Ding auf dem Schlappen, doch sein Schuss verpasste die freie Stelle im Tor und ging daneben. Kurze Zeit später kam Steffen Skrabs in der Box zum Ball. Nach einer schnellen Drehung folgte der Schuss aufs kurze Eck, doch der Keeper konnte ihn gerade noch um den Pfosten lenken.
Nach den zwei vergebenen Chancen zum Ausgleich erhöhten die Gastgeber den Druck, brachten aber trotz aggressiveren Auftretens auch nichts Zählbares zustande.
Ein unschöner Vorfall, der von Unsportlichkeit kaum zu übertreffen ist, spielte sich in der 75. Minute ab. Rimpars Nr. 9 Lukas Holleber machte eine unüberhörbare Ansage an seine Mannschaftskollegen, sich Retzstadts Nummer 4 Alexander Gerhard zu merken.
Was damit gemeint war, klärte er kurz danach selber publikumswirksam auf. Vor den Augen der Retzstadter Anhängerschaft grätscht er „Nr. 4“ kurze Hand ab und schickte ihn auf die Wegepflasterung. Gerhard musste danach auch verletzt ausgewechselt werden. Somit saßen letztendlich mit Moré und Alexander zwei verletzte Spieler auf der Bank.
Der Schiri sah keinen Handlungsbedarf ob der Vorfälle. Er hatte sich stattdessen auf den DJK-Coach konzentriert, um ihm endlich den obligatorischen gelben Karton zeigen zu können.
Das fällige Tor, das in der zweiten Halbzeit wie die Motte um die Lampe kreiste, fiel dann in der 84. Minute. Ein Angriff der Platzherren über ihre linke Flanke, dann ein Schuss halbhoch ungehindert durch den Fünfer, wo Kevin Weiland am hinteren Pfosten stand und die Kugel mit seinem Körper über die Linie drückte. Mit dem 2:0 machte Rimpar gleichzeitig den Deckel drauf.
Bevor es dann zum Mittagessen ;) ging, setzte René Lehrmann noch einen 18-Meter-Schuss an die Latte. Letztendlich blieb es aber beim Ergebnis.
Retzstadt hat viel Aufwand betrieben und sich wieder nicht belohnt. Insgesamt war es für die DJK ein glückloses Spiel und für Rimpar ein glücklicher Sieg. Dem Verlauf nach wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen.
Am kommenden Sonntag geht es für die Retzstadter nach Neubrunn. Gegen den FSV 07 Holzkirchhausen/Neubrunn ist alles möglich.
Moré wünschen wir gute Besserung!
(m.w.djk)
Spielergebnis vom Heimspiel am 28. Juli 2024
DJK Retzstadt : SV Maidbronn 1:2 (0:1)
Zum Saisonauftakt 2024/25 kam mit dem Sportverein aus Maidbronn ein alter Bekannter in den DJK-Sportpark, der im Jahr 2019 noch mit der DJK Gramschatz als (SG) Maidbronn/Gramschatz in der Kreisliga antrat.
In einer für sie bedeutungslosen Begegnung brachten sie damals drei Spieltage vor Saisonende den Rot-Schwarzen eine schmerzliche 2:3-Heimniederlage bei. Retzstadt musste am Ende in die Relegation und später runter in die Kreisklasse.
DJK-Coach Malte Schulze-Happe, der sich natürlich der schweren Aufgabe gegen den Sportverein bewusst war, zeigte sich wie gewohnt optimistisch und sah sich gut aufgestellt.
„Die Trainingsbeteiligung der Jungs war während der Vorbereitung außergewöhnlich gut, genauso wie ihre Leistung!“, so der Trainer vor Spielbeginn.
Zur Wahrheit gehörte aber auch, dass die DJK auf Stammspieler wie René und Marcel Lehrmann, Eddy Nun, David Rudolph und den angeschlagenen Simon Klaner verzichten musste.
Grund zur Freude geben Steffen Schmitt und Dominik Mais die das Team nach Ihrer Auszeit wieder unterstützen werden. Auch die Altmeister Heiko Riedmann und David Peter sind bereit, sich bei Engpässen zur Verfügung zu stellen.
Nachdem Schiedsrichter Jimmy Genheimer von den Würzburger Kickers beide Mannschaften über das neue Regelwerk und seine persönliche Meinung dazu aufgeklärt hatte, ging es dann auch los.
Die rund 80 Zuschauer sahen in den ersten 45 Minuten zwei Mannschaften, die sich zwischen den Boxen auf Augenhöhe begegneten. Beide Defensivabteilungen waren hellwach und verdichteten die Räume, sodass es kaum zu zwingenden Torraumszenen kam. In der 30. Minute nutzte der SV eine davon und holte beim Vorstoß in die Retschter Box einen Strafstoß heraus. Drei DJK-Abwehrspieler hatten schon den ballführenden Stürmer auf halbrechter Position gestellt, als ihn ein harmloser Tritt in die Wade zu Fall brachte. Schiri Genheimer, der dem Treiben aus wenigen Metern Entfernung zusah, konnte nur noch auf den Punkt zeigen. Florian Holstein trat an und ließ DJK-Keeper Nun keine Chance. Ohne weitere nennenswerte Vorkommnisse ging es dann mit dem 0:1 aus der 32. Minute in die Pause.
Die zweite Halbzeit war eher von Taktik geprägt, die das Spiel aus Sicht der DJK-Anhänger zunächst nicht attraktiver machte. Kevin Laugs Team zog sich erst einmal in die eigene Hälfte zurück, um die DJK kommen zu lassen. Die Rechnung ging für den SV auf, denn so konnten sie selbst durch schnelles Umschaltspiel gefährlich vor dem Tor der Hausherren auftauchen.
Einzig und allein den Glanzparaden von Keeper Louis Nun war es zu verdanken, dass Retzstadt noch im Spiel blieb. Zwischen der 60. und 80. Minute vereitelte er vier Hochkarätige der Maidbronner. Nur beim Schuss aus dem rechten Halbfeld auf den langen Pfosten von Louis Rothemel hatte er keine Chance. So stand es acht Minuten vor Schluss 0:2 für die Gäste.
Nach einer lautstarken Ansage des Keepers an seine Vorderleute kam plötzlich wieder Bewegung ins Retzstadter Spiel.
Auch auf Seite der Gäste verschaffte sich Coach Laug Gehör und warnte seine Jungs, vor aufkommender Nachlässigkeiten. Er sollte Recht behalten, denn Minuten vor Schluss gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer zum 1:2 (90.+3) durch Altmeister Heiko Riedmann per Hinterkopfball. (Ein typischer Riedmann!) ;-) Schade aus Sicht der Platzherren, dass der Referee kaum Nachspielzeit zuließ. Möglich, dass ein paar Minuten vielleicht noch zum Ausgleich gereicht hätten.
Zum Schluss muss man aber nichts schönreden und festhalten, dass 2–3 Torchancen einfach zu wenig waren. Gewöhnlich ballert Retzstadts Offensive mit mäßigem Erfolg aus allen Rohren. Davon war man weit entfernt.
Zusammenfassend muss man sagen, dass der Sieg der Gäste in Ordnung ging. Wenn man alleine die Torchancen gegenüberstellt, war Maidbronn doch im Vorteil.
Am kommenden Sonntag geht es nach Rimpar zum ASV, die beim ersten Spiel drei Punkte aus Holzkirchhausen/Neubrunn mit nach Hause nahmen.