Zurück in die 1970er Jahre zum 1. Ortspokalturnier
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Die DJK-Retzstadt Anfang der 1970er Jahre. Waldemar Sauer war 1. und Ferdl Schmitt 2. Vorsitzender, für die Finanzen war Ernst-Karl Gerhard verantwortlich.
Das Sportheim wurde nach anfänglichen Unstimmigkeiten fertiggestellt und zum Mittelpunkt der DJK Gemeinschaft. Die Fußballspiele fanden auf dem Tennenspielfeld, im Volksmund auch Hartplatz genannt, an der Thüngersheimer Straße statt.

Aus einer Idee der Landjugend heraus, gründete sich eine Damenfußballmannschaft , die unter ihrem ersten Trainer Werner Gerhard sehr erfolgreich die DJK repräsentierte.
Die erste Herrenfußballmannschaft wurde B-Klassen Meister und stieg in die A-Klasse auf. Dies wurde ohne Trainer und nahezu ohne Training geschafft. Mit dem neuen Trainer Harry Trautsch und Spielleiter Walter Kolb, wurde im Folgejahr ein herausragender 3. Platz erreicht. Ebenfalls erfolgreich war Jugendtrainer Dieter Leistner mit seinen jungen Kickern und holte die Schülermeisterschaft 1973 nach Retzstadt.
Dieter Leistner war es auch, der 1973 das 1. DJK Vereinspokalturnier ins Leben rief, an das wir hier erinnern möchten.

Gefühlt war halb Retzstadt auf den Beinen, als der Gesangverein, die Musikkapelle, Freiwillige Feuerwehr und Sanitätskolonne um den Wanderpokal kämpften. Für das Rahmenprogramm des „Sommernachtsfestes“ sorgten die Retzstadter Musikanten und Sportlehrerin Heidi Leistner .

Am Ende des Tages gingen die Männer von der Sanitätskolonne als 1. DJK Vereinspokalsieger in die Geschichte ein. In einem spannenden Finale, wurden die Fußballer der Freiwilligen Feuerwehr besiegt. Doch damit nicht genug, denn die Kolonne konnte in den Jahren 1974 und 1977 an den ersten Pokalsieg anknüpfen und schlussendlich nach dem 3. Titelgewinn den DJK-Wanderpokal ihr Eigen nennen. Der Pokal hat noch heute einen Ehrenplatz im BRK Gruppenraum.

Aber nicht nur die Pokalsiege sind in Erinnerung geblieben, sondern auch ein Bestechungsversuch, der glatt einem „Eberhoferkrimi“ hätte entsprungen sein können.
Der damalige Retzstadter Feuerwehrkommandant Toni G. trat vor einem Finalspiel an den Tormann der Sanitätskolonne, Ernst Stumpf heran und bekniete ihn, doch einmal ein paar Törchen für die Feuerwehr durchzulassen, damit seine Jungs auch einmal den Pokal gewinnen. "Du kriegst eine halbe Sau und ein Fass Bier, wenn du das machst", versuchte es Toni mit seiner unverkennbaren und humorigen Art. Ob sein Bestechungsversuch letztendlich daran scheiterte, weil Ernst Weintrinker oder Vegetarier war, ist nicht überliefert. Jedenfalls siegten wieder die Sanitäter und Tonis Jungs vom Löschzug wurden wieder nur zweiter Sieger.

Wenn auch ihr mit Geschichten oder Bilder zu diesen oder anderen Veranstaltungen der DJK beitragen könnt, dann schreibt bitte an: martin-wagner-djk[at]gmx.de
Eingereichte original Fotos, Zeitdokumente usw. gehen selbstverständlich an alle Eigentümerinnen und Eigentümer zurück.

m.w.djk

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